385 infizierte Menschen 

Zweiter Corona-Todesfall im Landkreis Starnberg bekannt 

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Wie heute heraus kam, verstarb eine weitere Person aus dem Landkreis Starnberg an der Corona-Virus Infektion.

Starnberg - Wie heute bekannt wurde, ist eine weitere Patientin aus dem Landkreis Starnberg infolge einer Coronavorus-Infektion  gestorben. Das ist der zweite Todesfall im Landkreis. 

Laut dem Landratsamt handelte es sich um eine 86-Jährige, die in der Gautinger Asklepios-Klinik behandelt wurde. Die Frau verstarb am Samstag, der Fall ist allerdings erst am Donnerstagabend bekannt geworden. Die Zahl der Infizierten stieg heute (Freitag, 3. April) auf 385. 50 Menschen werden im Landkreis stationär behandelt, acht von ihnen müssen beatmet werden.

Beratung für Familien in Krisen


Die Ausgangsbeschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus haben große Auswirkungen auf das Familienleben. Eltern arbeiten im Homeoffice, die Kinder lernen zuhause. Das ständige Zusammensein, oft auf kleinem Raum, birgt großes Konfliktpotential. Die Erziehungs- und Familienberatung des Landratsamtes Starnberg bietet Hilfe und Beratung für Familien an. Unter 08151 148-388 und 08105 8998 oder erziehungsberatung@LRA-starnberg.de können sich Eltern, sowie auch Kinder und Jugendliche Rat und Unterstützung holen.

Die aktuelle und noch nie dagewesene Situation bringt alle aus dem Takt und manche Familie sogar in Schwierigkeiten. Für Eltern ist diese Zeit mit ganz besonderen Herausforderungen verbunden. Die Mitarbeiter der Familienberatungsstelle stehen auch in dieser schwierigen Zeit gerne zur Beratung zu Verfügung. Sie bieten gezielte Hilfe an, geben praktische Tipps oder entwickeln gemeinsam mit den Familien individuelle Lösungen. Ein paar Tipps finden Sie schon hier:

Schaffen Sie eine Tagesstruktur- sie gibt Sicherheit und stärkt in Stresssituationen.

Konsumieren Sie Medien gezielt, beschäftigen Sie sich nicht andauernd mit Katastrophen und Tragödien.

Pflegen Sie soziale Kontakte per Videokonferenz, Chat oder Telefon.

Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken, Talente und Kraftquellen.

Begrenzen Sie das Grübeln und machen Sie das, was Ihnen gut tut: Lesen, workout

Im Umgang mit den Kindern wird empfohlen, die Tagesstruktur so gut wie möglich einzuhalten, Lern- und Freizeiten festzulegen und wenn möglich für Rückzugsmöglichkeiten für alle Familienmitglieder zu sorgen. Die Medienzeiten sollten für alle Familienmitglieder eingegrenzt werden, damit man Zeit für gemeinsamen Aktivitäten findet, die allen Spaß machen. Kindern sollte mit altersgerechten Worten erklärt werden, was gerade passiert. Grundsätzlich sollten sich Eltern und ihre Kinder auf gemeinsame Regeln einigen, auf große Erziehungsmaßnahmen sollte verzichtet werden. Da eine gesunde Ernährung Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden hat, sollte auch darauf geachtet werden.

Von Kreisbote

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