Großzügig gespendet: Zum 111. Geburtstag fast 15 000 Euro von der Otto-Hellmeier-Stiftung

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Fast 15 000 Euro konnte die Otto-Hellmeier-Stiftung heuer spenden. Unser Bild zeigt v.li. Vize-Vorstand Max Wagner, Steffen Röger und Anja Böhm vom Hospizverein im Pfaffenwinkel, Prof. Tobias Feuchtinger von der Haunerschen Kinderklinik, Chefarzt Dr. Daniel Mündel vom Tutzinger Benedictus-Krankenhaus und den Vorsitzenden der Stiftung, Urban Schaidhauf.

Raisting – Anfangs habe das Geld aus dem Nachlass von Otto Hellmeier „gut gearbeitet“, um mit dem Erlös entsprechend der Verfügung des Künstlers viel Gutes zu bewirken. Da man mit normalen Kapitalanlagen derzeit kaum nennenswerte Renditen erwirtschaften könne, habe die Otto-Hellmeier-Stiftung rechtzeitig und erfolgreich auf Immobilien gesetzt. Damit konnte man auch im Jahr des 111. Geburtstages von Hellmeier am 4. Dezember drei größere Spenden übergeben.

So die Ausführungen von Max Wagner, Raistinger Altbürgermeister und Vize-Vorsitzender der Stiftung, in seinem Schlusswort bei der feierlichen Spendenübergabe im Kulturhaus.

Urban Schaidhauf, Vorsitzender der Otto-Hellmeier-Stiftung, erinnerte vor der Schecküberreichung an den durch seine Landschaften, Stillleben und Porträts weit über Deutschland hinaus bekannten Maler Hellmeier (1908-1996). Noch zu Lebzeiten hatte er seine Stiftung gegründet. Mit der Auflage, aus den Erlösen seines Vermächtnisses jährlich mit Spenden die medizinische Krebs- und Diabetesforschung sowie deren Behandlung zu unterstützen und zu fördern. Gleichzeitig hat Hellmeier die Pflege seines künstlerischen Nachlasses zur Wahrung seines Andenkens verfügt, was im Raistinger Kulturhaus ja vorbildlich gehandhabt wird.

Über eine Spende in Höhe des genauen Rechnungsbetrages von 4 926,97 Euro konnte sich der Hospizverein im Pfaffenwinkel freuen. Vorstandsmitglied Anja Böhm und Geschäftsführer Steffen Röger haben mit diesem Geldbetrag einen Patientenlift, Hebegurt, Sauerstoffkonzentrator und Pflegerollstuhl angeschafft.

Dr. Daniel Mündel, Chefarzt des Benedictus-Krankenhauses in Tutzing, freute sich über eine Spende in Höhe von 7 000 Euro zum Kauf eines neuen 4k-Monitors für das endoskopische Operieren. Dieser Monitor liefert laut Dr. Mündel schärfere und brillantere Bilder, was gerade bei Krebsoperationen von großem Vorteil sei.

Einen Zuschuss in Höhe von 3 000 Euro konnte Professor Tobias Feuchtinger entgegennehmen. Er ist Leiter der Abteilung für Onkologie und Hämatologie an der Haunerschen Kinderklinik der Universität München. Angeschafft wird eine Kühlvorrichtung, um Serum- und DNA-Proben von Blut- und Knochenmarkspenden von krebskranken Kindern zu sammeln und einzufrieren. Damit könne man laut Professor Feuchtinger später bei neuen Therapieformen zurückgreifen.

Die Feierstunde, an der auch Raistings Bürgermeister Martin Höck, viele Gemeinderäte, Vereinsvorstände und Pfarrer Martin Bestele teilnahmen, wurde musikalisch umrahmt vom jungen Pianisten Gabriel Miltschitzky, dem Fachleute eine große künstlerische Karriere voraussagen. Nach Werken von Bach, Beethoven, Haydn und Liszt spielte er als Zugabe zur Freude des Publikums ein Stück von Billy Joel.

Von Dieter Roettig

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