Konzept kommt gut an

207 Teilnehmer bei einwöchigem Aulauf in Weilheim

Andrea Kastner und Michael Horstmann von den Weilheimer Leichtathleten nach den Aufräumarbeiten des Aulauf.
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Andrea Kastner und Michael Horstmann von den Weilheimer Leichtathleten nach den Aufräumarbeiten des Aulauf.
  • Roland Halmel
    vonRoland Halmel
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Weilheim – Jogger trifft man am Ammerdamm praktisch zur jeder Tageszeit. In der ersten Mai-Woche waren aber besonders viele Läufer entlang der Ammer unterwegs. Das hatte einen einfachen Grund.

Sie machten beim Weilheimer Aulauf mit. Dieser fand in Corona-Zeiten nicht an einem Tag, sondern für eine Woche und auch nicht im großen Pulk, sondern einzeln in Form eines Individual-Laufs mit „RaceMap-Zeitnahme“ statt. Genau 207 Teilnehmer verzeichneten dabei die veranstaltenden Weilheimer Leichtathleten auf den verschiedenen Distanzen. „Uns als Veranstalter freut es sehr, in so kurzer Zeit so viele Läufer angesprochen zu haben“, zeigte sich Michael Horstmann, der Chef der TSV-Leichtathleten, mit der Resonanz durchaus zufrieden. „Sicherlich war auch unsere besondere Ausschreibung ein Anreiz, einen Lauf mit vergleichbaren Laufwerten, sozusagen unter Wettkampfbedingungen durchziehen zu können“, ergänzte Horstmann, nachdem beim diesjährigen Aulauf eine fest vorgegebene Strecke zu durchlaufen war und die Zeit mit einer speziellen App gemessen wurde.

„Aus den Rückmeldungen erfuhren wir, dass die Streckung auf eine ganze Woche positiv gesehen und die individuelle Startzeit, was eine gewisse Unabhängigkeit vom Wetter brachte, auch als vorteilhaft empfunden wurde.“

Für die Starter, darunter viele langjährige und treue Läufer, wurden 25 Sachpreise organisiert, die bei einem Zoom-Meeting live verlost werden. „An der Verlosung nehmen alle gültigen Anmeldungen teil, egal, ob gelaufen wurde oder nicht“, so Horstmann. Die Gewinne müssen dann nach Absprache persönlich abgeholt werden.

Finanziell blieb für den Veranstalter in diesem Jahr nicht viel hängen. „Ein Gewinn war bei der günstigen Startgebühr von sieben Euro nicht möglich und auch nicht geplant.“ Horstmanns Ziel war, mit der Startgebühr die Fixkosten abzudecken, was auch geschafft wurde. „Ohne die finanzielle Absicherung durch Spenden und Sponsoren hätten wir den Aulauf aber nicht gewagt“, bedankte sich Horstmann für die tatkräftige Unterstützung.

Das sind die Schnellsten

Das größte Starterfeld gab es auf der Zehn-Kilometerdistanz mit 95 SportlerInnen. Die schnellste Zeit lief erwartungsgemäß Markus Brennauer (TSV Penzberg) in 34:32 Minuten. „Ich bin deutlich zu schnell angegangen, aber mit der Zeit bin ich echt zufrieden“, urteilte Brennauer, der vor Peter Vogt aus Rottenbuch (36:44 Minuten) und Stefan Fichtl (Hohenfurch, 37:32 Minuten), beide vom Team „Schönegger Käse-Alm“, gewann. Schnellste Frau über die zehn Kilometer war mit Abstand die Böbingerin Maria Elisa Legelli in 40:02 Minuten.

Auf den fünf Kilometern legten Vogt (17:06 Minuten) und Fichtl (17:26 Minuten) die beste Zeit hin. Die Top Drei bei den Frauen über die fünf Kilometer bildeten Tina Rose (23:42), Heidi Höfler (Concordia Burggen/24:36) und Anna Spiegler (TSV Weilheim/24:42).

Bei den Nordic Walkern hatten Gerhard Bebst (Sport für Spenden/38:10) und Martina Feierabend (TSV Weilheim/40:28) die Nase vorne. Erstmals beim Aulauf angeboten wurde eine 7,5-Kilometer-Distanz. Bei der eher ungewohnten Strecke waren 23 Läufer und Walker am Start. Für die Top-Zeiten der Läufer sorgten „Vielstarter“ Fichtl (27:31) und Heidi Höfler (37:32). Die schnellsten Nordic Walker waren Manfred Pongratz (56:38) und Sabine Weiß (1:03:09).


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