Unterstützung vom Bund

400 000 Euro fürs Industriedenkmal Radom

Radom Raisting ohne Hülle.
+
Für die Wiederherstellung des Radoms gibt es eine hohe Fördersumme des Bundes.

Raisting – Gute Nachrichten aus Berlin: Für das Radom Raisting stellt der Bund 400 000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm zur Verfügung.

Vor über einem Jahr, im Frühjahr 2020, wurde das Industriedenkmal Radom Raisting durch das Orkantief Bianca schwer beschädigt. Jetzt berichten die beiden Bundestagsabgeordneten Bela Bach (SPD) und Alexander Dobrindt (CSU) einhellig von dem Geldsegen aus Berlin. Genehmigt wurden die 400 000 Euro vom Haushaltszuschuss des Bundestags. Für Bach Grund zur Freude, „da es sich um ein seltenes Industriedenkmal handelt. Der Erhalt solcher Denkmäler ist mir sehr wichtig.“ Auch Dobrindt stimmt mit ein: „Das ist ein hervorragender Tag für den Landkreis Weilheim-Schongau und sein berühmtes Industriedenkmal.“ Der CSU-Politiker sagt weiter, dass die Fördersumme „der Restaurierung der Antenne I und dem Erhalt der Betriebsräume“ dienen solle.

Die Antenne I soll wieder eine schützende Hülle erhalten, so wie vor dem Orkan. Allerdings wird die neue Traglufthülle, wie berichtet, konstruktiv einige Änderungen aufweisen. Geplant ist, dass die Hülle noch diesen Sommer aufgezogen wird. Auch die Öffentlichkeit soll noch in diesem Jahr wieder Zutritt zum Radom erhalten. In diesem Zusammenhang steht nach wie vor das Ziel im Raum, die Attraktivität des Denkmals für Besucher zu steigern. Im Gespräch sind derzeit etwa multimediale Groß-Projektionen, um die Informationen und Themen um das Radom in einer modernen Form zu präsentieren.

Von Kreisbote

Bilder, Videos und aktuelle Ereignisse aus Ihrer Heimat: Besuchen Sie den Kreisboten Weilheim-Schongau auch auf Facebook.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fraunhofer-Forschung: Start bei Roche, Neubau dann in zwei bis drei Jahren
Fraunhofer-Forschung: Start bei Roche, Neubau dann in zwei bis drei Jahren
Leiter der Polizeiinspektion Weilheim stellt Sicherheitsbericht vor
Leiter der Polizeiinspektion Weilheim stellt Sicherheitsbericht vor

Kommentare