Abschied des Premierenjahrgangs – Erste G8-Abiturienten des Weilheimer Gymnasiums erhalten ihre Abschlusszeugnisse

Die besten Abiturienten des ersten G8 Jahrgangs mit Schuldirektor Hermann Summer. Links neben ihn Ludwig Frei-Stuber und Elisabeth Fremmer, die beide mit 1,0 abschlossen. F.: Halmel

Einsatz bis zur letzten Sekunde war gefragt, um den Premierenjahrgang erfolgreich abzuschließen. Die letzten Zeugnisse für die ersten G8 Abiturienten des Weilheimer Gymnasiums wurden noch am Morgen der Übergabe geschrieben.

Der Feierlaune der 138 Absolventen tat dies aber keinen Abbruch. Mit vielen musikalischen Einlagen, die regelmäßig mit stehenden Ovationen quittiert wurden, zwischen den nachdenklichen, aber auch humorvollen Reden gaben die Abschlussschüler dem Ende ihrer Schullaufbahn einen würdigen Rahmen. „Dies ist ein besonderer Tag, der für uns alle eine große Zäsur bedeutet und der den Höhe- und Endpunkt einer nicht unumstrittenen Bildungslaufbahn markiert“, erklärte Summer, der darüber hinaus einen Blick auf die Anfänge des G8 warf. „Im Nachhinein betrachtet haben die Zwänge zur Improvisation die Schulgemeinschaft gestärkt“, ergänzte der Schulleiter. „Jetzt liegt es an ihnen, was sie aus dem gewonnenen Jahr machen“, gab Summer den Abiturienten mit auf den Weg. Als Pioniere und Versuchskaninchen bezeichnete im Anschluss Elternbeiratsvorsitzender Tillman Wahlefeld die Absolventen. Gleichzeitig verwies er darauf, dass sich die Zeiten ab sofort ändern werden. „Die Vielfalt der sich bietenden Lebenswege macht die Entscheidung für sie nicht einfacher“, gab sich Wahlefeld nachdenklich. Er forderte die Abiturienten aber auch auf Mut zu haben sich Zeit zu nehmen. „Bleiben sie ehrlich sich selbst gegenüber und neugierig und vergessen sie nicht beizeiten das fröhliche Lachen“, lautete sein Ratschlag. Mit einer Reise mit vielen Turbulenzen verglichen danach die beiden Schülervertreter Anemone Paleko und Philipp Schöttl in ihrer Abschlussrede die Schulzeit. „Wir landeten auf einer Insel, die G8 genannt wurde. Mit den Einheimischen bahnten wir uns dann den Weg durch den Dschungel“, schilderten sie ihre nicht immer einfache Schullaufbahn und den Beitrag der Lehrer, ans Ziel zu kommen. „Viele von ihnen haben immerhin versucht ihr Bestes zu geben“, endete das Duo. Davor und danach sorgten Saitenmusik, ein Musikvideo und ein starker Song von Gesine Kallenbach für den musikalischen Rahmen. Die Verleihung von Preisen für die besten Abiturienten, Elisabeth Fremmer und Ludwig Frei-Stuber schafften die Traumnote 1,0, leitete anschließend die Übergabe der Zeugnisse ein, mit denen eine stimmungsvolle Abiturfeier ihren Abschluss fand.

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