Start in eine gute Zukunft

Industrie- und Handelskammer verabschiedet Sommerjahrgang 2018 – 102 Absolventen bei Abschlussfeier

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Klaus Bauer (vorne li.), Karl-Heinz-Grehl (vorne re.) und Jens Wucherpfennig (hinten re.) mit den besten Absolventen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau.

Peißenberg – Urkunden, Improvisationstheaterauftritte sowie ein Grußwort und eine Festrede, die den Absolventen beste Zukunftschancen attestierten. Das bekamen die 102 Nachwuchsfachkräfte geboten, die samt Anhang zur IHK-Abschlussfeier der beiden Regionalausschüsse Landsberg und Weilheim-Schongau in die Tiefstollenhalle nach Peißenberg gekommen waren.

Verteilt auf die beiden Regionalbereiche haben heuer insgesamt 474 Absolventen in 68 verschiedenen Berufen (von A wie Automobilkauffrau bis Z wie Zerspanungsmechaniker) ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. 73 Absolventen schlossen mit einer Gesamtnote von 1,4 oder besser ab. Das sind rund 15 Prozent aller Prüflinge und ist laut IHK-Geschäftsführer Jens Wucherpfennig „schon stark“. Das Abschlusszeugnis, so betonte der Regionalausschussvorsitzende für Weilheim-Schongau, Klaus Bauer, in seiner Festrede, sei ein Ausdruck der beruflichen Reife: „Das kann Ihnen keiner mehr nehmen!“ Noch wesentlich wertvoller seien jedoch die Erfahrungen, die die Absolventen in ihrer Lehrzeit gesammelt hätten: „Die Ausbildung ist ein Grundstein für den weiteren Lebensweg“, so Bauer.

Vize-Landrat Karl-Heinz Grehl verwies in seinem Grußwort auf die momentan guten Rahmenbedingungen für die Absolventen. Die Auftragsbücher der heimischen Betriebe seien voll, gleichzeitig herrsche ein akuter Mangel an qualifizierten Fachkräften. „Sie starten in eine gute Zukunft“, ließ Grehl die Absolventen wissen. Nun gehe es darum, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen. „Bleiben Sie an keinem Arbeitsplatz, an dem es Ihnen keinen Spaß macht“, so Grehls Ratschlag. Der Vize-Landrat hob zudem hervor, dass die Kommunalpolitik ihrer Verantwortung in puncto „Ausbildung“ voll gerecht werde. Als Beispiel nannte Grehl den 70 Millionen Euro teuren Berufsschulneubau in Weilheim: „Wir tun etwas. Das darf man schon mal erwähnen.“ Und dann formulierte Grehl noch einen „Wunsch“: Demnach sollten die Nachwuchsfachkräfte als mündige Staatsbürger auftreten und die Demokratie verteidigen. Obwohl Deutschland ein wohlhabender Staat sei, gebe es nämlich „negative Schwingungen“ in der Gesellschaft: „Man kritisiert jeden und alles“, konstatierte Grehl.

Sein Appell an die Absolventen: „Tragen Sie Freude in den Arbeitsalltag hinein und verbreiten Sie positives Denken.“

Von Bernhard Jepsen

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