300 Fahrer und über 1000 Besucher beim Alpen-Cup

Abschiedsrennen mit vielen Fans

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Kurz nach dem Start gab es regelmäßig Gedränge in der ersten Kurve.

Habach/Dürnhausen – Endlich Sonnenschein und dann auch noch eine Abschiedsveranstaltung. Das zog beim zweiten Renntag des Alpen-Cups in der Kiesgrube in Dürnhausen die Besuchermassen an.

Dicht gedrängt am Streckenrand verfolgten über 1 000 Schaulustige die spektakulären Sprünge der rund 300 waghalsigen Moto-Cross Piloten aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Die 1 900 Meter lange Strecke hatte es auch ordentlich in sich. Zahlreiche Sprünge, Steilkurven und enge Passagen forderten das ganze fahrerische Können. Nach dem nicht enden wollenden Dauerregen am Samstag, dem ersten Renntag des Alpen-Cups, gab es am darauffolgenden Sonntag dann ideale Verhältnisse.

Alpencup Dürnhausen

 „Sehr griffig und gut zu fahren“, beschrieb ein Fahrer die Piste, die einmal mehr von Stefan Dirnhofer und seinem Team perfekt vorbereitet wurde. Der Routinier vom veranstaltenden AMC Penzberg sorgte nicht nur mit der Planierraupe für den richtigen Untergrund, er fuhr die Konkurrenz in der Master-Pro-Klasse auch in Grund und Boden. Neben zahlreichen Hobbyfahrern waren in Dürnhausen aber auch namhafte Moto-Crosser am Start. Zwei davon, Dennis Baudrexl (Beuerberg) und Lukas Neurauter (Österreich), lieferten sich in der Super-Klasse mit rund 30 Startern einen heißen Fight. Nach zwei Rennen, die jeweils über 15 Minuten plus zwei Runden gingen, hatte Baudrexl knapp gegen seinen österreichischen Kontrahenten die Nase vorne. 

Bei den Hobby-Fahrern landeten auch die Fahrer aus der Region ganz vorne. Class A gewann Thomas Streif aus Rottenbuch und die Class C Josef Raili aus Wessobrunn. „Die Strecke war der Wahnsinn, und das Wetter war einfach geil“, fasste Sigi Pöschl vom AMC Penzberg die gelungene Abschiedsvorstellung in Dürnhausen mit viel Wehmut zusammen. Der Pachtvertrag läuft bekanntlich Ende August aus, da auf dem Gelände ein Gewerbegebiet entstehen soll. Die Motocrossfahrer müssen sich deshalb ein neues Gelände suchen.

Von Roland Halmel

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