Realschule Weilheim verabschiedet 119 Absolventen mit Festakt in der Stadthalle

Das Ziel erreicht

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Die 16 Einserschüler der Realschule mit Schulleiterin Sabine Kreutle (dritte v. re.), Andreas Haunstetter (re. daneben), Irmgard Leikauf (re.), Jakob Kienberger (zweiter v. li.) und Josef Eder (Förderverein (li.)).

Weilheim – Für 119 Schüler der Staatlichen Realschule wird der 19. Juli 2019 wohl unvergessen bleiben. Nach sechs Jahren intensiven Lernens erhielten die erfolgreichen Absolventen in der mit Blumen geschmückten Stadthalle im Beisein ihrer Familien, Lehrer, Schulleiter, Kommunal- und Landespolitiker das Abschlusszeugnis.

Die Erleichterung über den persönlichen Erfolg zeigte sich unübersehbar vor dem Festakt, bei der Zeugnisübergabe und auch danach. Stolze Eltern, Schüler in festlicher Kleidung, Schulterklopfen und Umarmungen – an diesem Nachmittag war durchweg Lächeln angesagt. Konrektor Klaus Förster machte es in seiner Begrüßung ganz deutlich. „Ihr seid heute die Stars des Tages. Ihr habt allen Grund zur Freude und könnt stolz auf Euch sein“, sagte er. Landrätin Andrea Jochner-Weiß gratulierte im Namen des Landkreises und der Kreisräte zum Erfolg. „Gute Schulbildung ist auch ein öffentliches Anliegen und die Realschule hat sich aufgrund guter Abschlüsse völlig zu Recht einen exzellenten Ruf erworben. Ihr habt Euch über viele schulische Etappen hinweg behauptet, seid am Hauptfeld drangeblieben und den Endspurt ins Ziel geschafft. Jetzt müsst Ihr neue berufliche Ziele ansteuern und meistern“, erklärte sie. Zweiter Bürgermeister Horst Martin gratulierte im Namen der Stadt und sprach Schülern mit durchschnittlichen Noten Trost zu. „Ich hatte in Religion und Sport die besten Noten, habe aber dann mein Ingenieursstudium absolviert und Führungsaufgaben wahrgenommen. Heute bin ich zweiter Bürgermeister. Damit will ich sagen, dass man auch ohne ein gutes Zeugnis etwas werden kann. Ein Einserzeugnis ist hilfreich, aber eben nicht alles“, so Martin. Elternbeirat Gerhard Weber zeigte in seiner Ansprache einen dicken Schlüsselbund und verglich die Schlüssel mit Lebenserfahrungen. „Jetzt habt ihr den bislang größten erworben. Ihr werdet noch mehr bekommen. Manche öffnen Türen, andere sind weniger brauchbar. Was Ihr auch anpackt, tut es mit Leidenschaft“, mahnte Weber.

Auch Schulleiterin Sabine Kreutle gab ihren Absolventen viele gute Tipps fürs Leben. „Ihr verlasst heute als junge Frauen und Männer mit dem ‚König der mittleren Schulabschlüsse‘ die Schule. Im Leben geht es weniger um das Einserzeugnis, sondern um das Verknüpfen des Gelernten. Ein paar Kniffe habt Ihr schon mitbekommen. Ihr werdet feststellen, dass Erfolg nicht von selbst kommt, sondern mitgeformt werden muss.“ Kreutle beendete ihre Ansprache mit einem irischen Segensspruch und wünschte den ehemaligen Schülern Gottes Segen. Und die zeigten, dass sie wie Einserschülerin Felicitas einige Lebensweisheiten bereits intus haben. Sie plant nach einem sozialen Jahr ein Studium an der FOS/BOS. Umrahmt wurde die Feier dabei von musikalischen Darbietungen.

Von Georg Müller

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