Absolventen der neunten und zehnten Klassen der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule verabschiedet

Von der Schulbank in die Freiheit

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Die Ehrung der Klassenbesten (v.li.): Jakob Thurl, Julian Kammerer, Lisa Rößle, Jessica Gruß, Mohammed Farhad und Lorenz Schmidt.

Weilheim – Rauchende Köpfe, klickende Kugelschreiber und eine tickende Uhr: Vor einigen Wochen stand die Turnhalle der Wilhelm-Conrad-Mittelschule in Weilheim noch ganz im Zeichen der Abschlussprüfungen. Vergangenen Donnerstag versammelten sich die SchülerInnen der neunten und zehnten Klassen nun aus einem ganz anderen Grund erneut in der Turnhalle – der Abschlussfeier

„Jetzt habt ihr euren Abschluss in der Tasche“, begrüßte die Lehrerin Nicola Fischer die Schüler und deren Familien in der voll gefüllten Turnhalle. Zusammen mit Jürgen Werle führten die beiden durch den Abend. Musikalisch begleitet wurden sie dabei durch die Bläserklasse, die Schülerband mit Chor und Michael Winkler, der ein Stück auf seinem Akkordeon zum Besten gab. Einige Abschlussschüler präsentierten in Form eines langsamen Walzers und eines Discofoxes, was sie bei ihrem Tanzkurs so alles gelernt haben.

Zur feierlichen Abschlussveranstaltung war auch der Referent für Schulen, Klaus Gast, gekommen, um im Namen der Stadt als Sachaufwandsträger seine Glückwünsche zu überbringen. „Viele Jahre sind Sie hierher gefahren, um einen wichtigen Abschnitt in Ihrem Leben zu absolvieren“, so Gast, „Sie können stolz auf das sein, was Sie erreicht haben.“ Er sprach den Absolventen Mut zu, ihr Leben in Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und sich immer treu zu bleiben. Dennoch solle man viele Dinge kritisch hinterfragen, das ganze Leben lang.

Mit humorvollen Sprüchen und seiner souveränen Art sorgte Schulleiter Bernhard Bürger mit seiner Rede, die er an seiner Schule in diesem Jahr zum letzten Mal hielt, für so manchen Lacher im Publikum. In den letzten fünf Jahren hätten die Schüler circa 6 000 Unterrichtsstunden hinter sich gebracht und sich zusammengerechnet circa 24 Kilogramm Bücherwissen angeeignet. Dafür erhielten die Absolventen ein Abschlusszeugnis, das gerade mal elf Gramm leicht ist. Er gab den Schülern mit auf den Weg, Stillstand und Rückschritt zu vermeiden sowie mit Ausdauer und Selbstbewusstsein hungrig auf das kommende Leben zuzugehen. „Ich bin mir sicher, dass jeder seinen Platz in der Welt finden wird“, so Bürger.

Die Schülervertreter Nathalie Uhl, Sabrina Steiner, Hannah Pirchmoser und Franziska Streicher blickten noch einmal auf die schönsten Momente, wie die Klassenfahren nach Hamburg, Paris oder an den Gardasee zurück und bedankten sich bei allen Lehren und Eltern für die Unterstützung.

Nach der Ehrung der Klassenbesten durch den Vorsitzenden des Fördervereins Ulrich Cedzich erhielten alle Absolventen die langersehnten Zeugnisse.

Von Maria Lindner

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