Landwirtschaft zukunftsfähig machen: Schulen ehren Absolventen und Meister

Absolventen verabschiedet

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Stolz halten 20 Absolventen den Meisterbrief des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in den Händen. Li. Albert Balser vom Fortbildungszentrum Landsberg und re. Kreisbäuerin Christine Sulzenbacher.

Raisting – „Zukunft braucht Landwirtschaft“ heißt ein Slogan des Bauernverbandes. Aber wie sieht der Beruf des Landwirts in Zukunft aus, um gegen ausländische Agrarfabriken bestehen zu können?

Die jungen Landwirte mit ihren im internationalen Vergleich kleinen Flächen in Bayern wissen um die notwendigen Veränderungen und stellen sich vom Start weg darauf ein. Sie drücken die Schulbank und büffeln Hightech auf dem Acker und im Stall, neue Methoden der Pflanzenproduktion, Computereinsatz und andere Neuerungen.Garanten für eine fundierte, umfassende Ausbildung sind in Weilheim zwei Schulen unter einem Dach: Landwirtschaftsschule und Staatliche Fachschule für Agrarwirtschaft in der Fachrichtung Ökologischer Landbau.

Die Landwirtschaftsschule spricht besonders angehende Betriebsleiter und Unternehmer aus dem Dienstgebiet des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den umliegenden Landkreisen an.

Bei einer Abschlussfeier im Raistinger Gasthof Zur Post wurden 14 Absolventen aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg nach Abschluss des dritten Semesters als „Staatlich geprüfte/r Wirtschafter/in für Landbau“ verabschiedet.

Wie Schulleiter Dr. Stefan Gabler betonte, zeichnet sich die Schule durch engagierte Lehrkräfte aus, die vehement für die Belange einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft eintreten. Neben fachlichen und betriebswirtschaftlichen Inhalten wird hier schwerpunktmäßig Rinderhaltung, Grünlandbewirtschaftung und Feldfutterbau gelehrt unter Berücksichtigung familiärer und arbeitswirtschaftlicher Gesichtspunkte. Speziell geehrt wurden bei der Zeugnisüberreichung die drei Besten der Abschlussklasse 2019: Ignaz Berchtold aus Eberfing mit der Gesamtnote 1,78, Michael Klein aus Wildsteig (1,92) und Christoph Schropp (2,28) aus Huglfing.

In der gleichen Veranstaltung wurden 21 Absolventen der Staatlichen Fachschule für Ökologischen Landbau die Meisterbriefe überreicht. Die einzigartige Ausrichtung der Weilheimer Öko-Fachschule mit den Schwerpunkten Milchviehhaltung, Grünlandwirtschaft und Ackerbau spricht besonders angehende Betriebsleiter ökologisch wirtschaftender Betriebe an. Auch das Wahlfach „Biologisch-dynamische Landwirtschaft“ wird angeboten. Neben dem Meisterbrief wurden die vier besten Absolventen mit einer Urkunde und Medaille der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet: Veronika Edenhofer, Epfach, Gesamtnote 1,12, Johannes Wernseher aus Dießen (1,25), Andreas Gerold aus Oberammergau (1,25) und Jasper Tepel aus Überlingen (1,75).

Alle Absolventen beider Schulen zeichnet aus, dass sie bereits vor dem Besuch erfolgreich den Ausbildungsberuf Landwirt oder eine sonstige Ausbildung im Berufsfeld Agrarwirtschaft abgeschlossen und ein bis zwei Jahre Berufspraxis in der Landwirtschaft gesammelt haben.

Dieter Roettig

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