Landtagskandidat Ächter setzt auf Transparenz und Mitbestimmung seitens der Bürger

Ächter und Neumeyer von Piraten gewählt

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Reichen sich die Hände: Bezirkstagskandidat Alexander Neumeyer (li.), Landtagskandidat Christian Ächter (re.) und Aleks Lessmann (Bundestag). Foto: Privat

Weilheim – Im Pit Two wählten die  Piraten im Kreisverband Weilheim-Schongau am Donnerstag ihre Direktkandidaten des Stimmkreises 130 für die Land- und Bezirkstagswahl im September 2013. Zur Kandidatur für die Landtagswahl stellten sich Genoveva Jäckle, Christian Ächter und Peter Schloßer. Ächter ist nun der Mann, der in den Landtag soll. 

Alle drei Kandidaten machten beim „Grillen“, der Befragung durch die Anwesenden, eine gute Figur und stellten ihre Schwerpunktthemen vor. Der Abiturientin Genoveva Jäckle liegt die Bildungspolitik sehr am Herzen, da sie aus eigener Erfahrung weiß, „wie es auf unseren Schulen zugeht“. Peter Schloßer, seit mehreren Jahren aktiv im Deutschen Familienverband tätig, möchte sein Wissen und auch die Kontakte aus der Verbandsarbeit aktiv in die politische einbringen, während Christian Ächter voll auf Transparenz und mehr Information und Mitbestimmung seitens der Bürger setzt. Die stimmberechtigten Mitglieder entschieden sich mit über 50 Prozent Stimmenanteil für den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Christian Ächter. Für ihn steht fest, dass die Erfahrungen und Vorschläge der beiden anderen Kandidaten auf keinen Fall verloren gehen dürfen. Er möchte auch weiterhin dazu motiviere, diese in den Kreisverband einzubringen. 

„Ich bin sehr froh mit Peter Schloßer und Genoveva Jäckle weiter an ihren Ideen arbeiten zu können. Auch die anderen Mitglieder im Kreisverband wollen diese Themen aufgreifen“, sagte Ächter. 

Der Kandidatur für die Bezirkstagswahl stellten sich Peter Schloßer und Alexander Neumeyer. Neumeyer konnte sich in einer Stichwahl knapp gegen Schloßer durchsetzen. Julian Wagener, Vorsitzender der Kreispiraten, erklärt sich den zweiten Wahlgang damit, dass beide Kandidaten für eine Kandidatur geeignet gewesen wären. „Schade, dass wir uns für einen entscheiden mussten. Nicht nur ich hätte gerne beide gewählt“, resümiert Wagener. 

Alexander Neumeyer möchte sich im Bezirkstag vor allem um die Rechte der sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen kümmern. Insbesondere liegen ihm die Patienten der vom Bezirkstag kontrollierten Bezirkskrankenhäuser am Herzen. Sie seien als psychisch kranke Menschen oft völlig entmündigt und dürfen weniger als Strafgefangene über ihr eigenes Leben bestimmen. 

Von Kreisbote

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