Neue Ausstellungsreihe im Landratsamt fokussiert sich auf Themen rund um die Altersvorsorge

Älter werden im Landkreis

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Bei der Ausstellungseröffnung v. li: Rudolf und Gertrud Herz; Petra Stragies, erste Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel-Werdenfels; Katharina Droms Behindertenbeauftragte des Landkreises; Landrätin Andrea Jochner-Weiß; Dr. Stefan Günther vom Gesundheitsamt Weilheim; Josef Schelle vom Sozialamt; Jenny Ott von der Gesundheitsregion plus.

Weilheim – Eine neue Ausstellungsreihe im Landratsamt setzt sich in insgesamt sechs Teilen bis Ende nächsten Jahres mit dem Thema „Älter werden im Landkreis Weilheim-Schongau“ auseinander. Am Mittwoch eröffnete Landrätin Andrea Jochner-Weiß Teil eins „Rat und Hilfe; Finanzhilfe und Seniorenbeauftragte“.

Das Landratsamt möchte eine „kleine Hilfestellung“ geben, wie mit den Herausforderungen im Alter umgegangen werden kann und wo es Rat gibt. Im Alter entsteht häufig ein Hilfsbedarf, so Josef Schelle von der Betreuungsstelle des Sozialamts, „ich halte es daher für wichtig, sich zeitig zu informieren“. Wer die Ansprechpartner für Senioren in den Gemeinden sind, dürfte vor allem für direkt Betroffene von Interesse sein. Anders steht es da um Themen wie die Rente, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung, die allgemein von Bedeutung sind. Mit den Vollmachten können persönliche Angelegenheiten und wer sich um diese im Bedarfsfall kümmern soll im Voraus geregelt werden. In der Ausstellung und der begleitenden Broschüre werden Tipps gegeben, wo sich Ratsuchende hinwenden können. Dazu gehören neben dem Sozialamt auch Vereine wie die Caritas, die AWO und der Lebensbeistand in Peiting. Das Hilfs- und Beratungsnetzwerk besteht unter anderem aus dem Hospizverein, der Alzheimergesellschaft oder dem Sozialpsychiatrische Dienst. Die Ausstellung kann noch bis zum 31. Dezember im Foyer des Landratsamts, Stainhartstraße 7, besucht werden.

Die weiteren Ausstellungen informieren über die folgenden Themen: Teil zwei (16. Januar bis 13. April) „Wohnen im Alter: Wohnen zu Hause, Alternative Wohnformen“; Teil drei (23. April bis 11. Mai) „Wanderausstellung – Demenz“; Teil vier (22. Mai bis 13. Juli) „Alten- und Pflegeheime, Pflegestufen“; Teil fünf (24. Juli bis 5. Oktober) „Krankenhausversorgung, Geriatrie, ambulante/stationäre Hospizhilfe“; Teil sechs (16. Oktober bis 31. Dezember) „Freizeitgestaltung und Aktivitäten im Alter“.

Für das Frühjahr 2019 ist vom Landratsamt geplant, ein Seniorenpoltisches Gesamtkonzept vorzustellen.

Melanie Wießmeyer

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