Aerotech auf Wachstumskurs

Triebwerksteilebauer präsentiert sich beim Tag der offenen Tür

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Technikleiter Christian Mutter (erster v. li.) erklärte den Besuchern beim Tag der offenen Tür die Funktionsweise von Triebwerken. Mit auf dem Bild ist Aerotech-Geschäftsführer Michael Kern (zweiter v.li.).

Peißenberg – Wer derzeit von der Böbinger Straße auf den Parkplatz der Firma Aerotech einbiegt, der sieht sofort den großen Schriftzug, der an der Werkshallenfassade prangert: „Wir suchen: Zerspanungsmechaniker und Auszubildende“, steht dort geschrieben. Das Zulieferunternehmen für Triebwerksteile befindet sich derzeit auf strammem Wachstumskurs und sucht intensiv nach zusätzlichen Mitarbeitern.

Bis Anfang nächsten Jahres soll die Belegschaft am Standort Peißenberg von 460 auf über 500 aufgestockt werden. „Wir können uns momentan überhaupt nicht beschweren. Der Weltmarkt boomt, unsere Auftragslage ist super“, berichtete Aerotech-Geschäftsführer Michael Kern beim Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag. Die Intention der gut besuchten Veranstaltung war klar: „Wir wollen die Leute für die Technik begeistern und wir wollen uns als guter Arbeitgeber präsentieren“, erklärte Kern. Bei laufendem Produktionsbetrieb konnten die Besucher auf einem Rundgang die Werkshallen und die Lehrlingswerkstätte besichtigen. „Bei uns ist noch kein Azubi durchgefallen. Diese Tradition möchten wir gerne beibehalten“, betonte Kern. Die wirtschaftliche Talsohle von 2013 hat Aerotech inzwischen überwunden. Die Ertragslage hat sich stetig verbessert: „Wir haben den Pfad des Normalen erreicht“, so Kern.

Anfang nächsten Jahres sollen die Bauarbeiten für die neue Logistikhalle beginnen. Dieser Betriebsbereich ist derzeit noch auf dem „MTP“-Firmengelände an der Hochreuther Straße ausgelagert. „Wir freuen uns darauf, dass wir dann wieder alles an einem Fleck haben“, so Kern.

In die neue Logistikhalle, deren Bau im südlichen Anschluss an das bestehende Aerotech-Werksgelände geplant ist, soll mittelfristig auch die Lehrlingswerkstätte ausgelagert werden. Der frei werdende Platz kann dann für den Produktionsbetrieb genutzt werden.

Von Bernhard Jepsen

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