Zukunft des Radverkehrs

AK Mobilität und Verkehr der Agenda 21 tagt online

Symbolfoto: Radfahrer auf einer Straße.
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Der Arbeitskreis Agenda 21 macht konkrete Vorschläge für ein Radverkehrskonzept.

Weilheim – Im Dezember vorigen Jahres wurde der Vorschlag für ein städtisches Radverkehrskonzept der Firma gevas präsentiert. Auf knapp 200 Seiten beschäftigen sich die Planer Christoph Hessel und Valentin Tangl hier mit der Zukunft des Radverkehrs in der Kreisstadt.

In seiner jüngsten Sitzung, die coronabedingt online abgehalten wurde, beschäftigte sich nun der Arbeitskreis Mobilität und Verkehr der Agenda 21 mit diesen Ideen. Viele Anmerkungen und Änderungsvorschläge wurden von Agenda-Mitgliedern diskutiert, die nun teilweise in eigenen Anträgen an die Stadt eingehen sollen.

So etwa im Bereich des Neidhart Einkaufsparks, wo aus Sicht der Agenda die Stopp-Schilder fehlen, so dass Maßnahmen zur besseren Rücksichtnahme auf den Radverkehr angebracht seien. Die Buxbaumgasse sollte ihrer Meinung nach für langsam fahrende und rücksichtsvolle Radfahrer geöffnet werden.

Rigorose Maßnahmen wünscht sich die Agenda an der Römerstraße. Wegen der Straßenbreite soll ihrer Ansicht nach Tempo 30 eingeführt werden. Zudem sollte die Querung der Straße am Betberg priorisiert werden, was entsprechende Stopp-Schilder an dieser Kreuzung auf der Römerstraße erfordern würde.

Auch am Narbonner Ring hofft die Agenda auf mehr Vorrechte für die Radler, die hier einen Fahrradweg befahren. Sie sollen Vorfahrt vor allen einmündenden Straßen erhalten, wenn es nach dem Wunsch der Agenda geht.

Weiter beschäftigte man sich in dieser Videokonferenz, an der 14 AK-Mitglieder teilnahmen, mit Fragen der Signalanlagen, Straßenbelägen, Einbahnregelungen und anderem mehr. Konkrete Anträge will man zunächst für den Narbonner Ring, die Einmündung des Geh- und Radweges vom Heseloher Weg in die Röntgenstraße sowie für die Kreuzung Johann-Baur-Straße-B2 formulieren.

Auch bei seiner nächsten Sitzung will sich der AK Mobilität und Verkehr weiter mit diesem umfangreichen Thema beschäftigen. Und auch bei den Fahrradabstellanlagen in der Kreisstadt will man für Verbesserung sorgen. Hier wurde als Positiv-Beispiel das Café VerWeilheim genannt.

Von Bianca Heigl

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