Mitunternehmer gesucht – Keine Börsennotierung

NSBE gibt Aktien aus

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Das HeimatOffice an der Münchener Straße ist der NSBE-Hauptsitz. Es gibt Filialen in Schongau, Landsberg, Rosenheim, München und Berlin. In Landsberg eröffnet am 1. August ein weiteres HeimatOffice. Das Bild zeigt einen Teil des Teams v. li.: Sylvia Franz, Christian Kopsch, Nele Biniek, Roswitha Vavrovec, Mariett Haink und Clarissa Dumpert.

Weilheim – NSBE, das bedeutet Netzwerk, Strategie, Beratung und Entwicklung. Seit 5. Juni ist das Unternehmen, das man in der Kreisstadt vor allem durch das HeimatOffice kennt, eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft.

Und die sucht Mitunternehmer. Ab sofort kann jede Privatperson über die Website (www.nsbe.de) Kaufinteresse bekunden. Bis zum 9. August werden diese dann ein offizielles Formular erhalten und können Aktien zeichnen. Insgesamt 1 000 Aktien werden ausgegeben, 75 Prozent des Unternehmens hält der Eigentümer Christian Kopsch. „Unsere Idee ist echtes Mitunternehmertum“, erläutert er die Grundüberlegung. Das NSBE hat sich auf die Förderung und Beratung individueller und kooperativer wirtschaftlicher Projekte spezialisiert. Ziel sind neue Strategien für den Arbeitssektor und die Verwirklichung gelungener Arbeitsformate. Dazu wurde im vergangenen Jahr auch – in enger Kooperation mit der Standortförderung – das HeimatOffice gegründet. Dieses soll sowohl Pendler einen wohnortnahen Arbeitsplatz bieten, als auch Platz und Logistik für gemeinschaftliche Projekte und eine vernetzte Kommunikationskultur.

„Unser Team besteht mittlerweile aus 20 festangestellten Mitarbeitern aus den verschiedensten Bereichen“, ergänzt Sylvia Franz, bei NSBE zuständig für Unternehmenskommunikation und Projektmanagement. Dabei reicht das Spektrum vom Kommunikationswissenschaftler über Theaterpädagogen, Ärzte und Designer bis hin zum Philosophen. „Wir wollen in der Zukunft ein Netz rund um den Ballungsraum München aufbauen, das sowohl für den einzelnen Arbeitnehmer, als auch für Firmen Möglichkeiten für New Work-Modelle bietet.“ Und dabei reichen die Lösungsansätze weit über die eigentliche Arbeit hinaus. Die Möglichkeiten zum Wohnen, Leben und Arbeiten werden über die NSBE vernetzt, die sich selbst als „Lösungsspezialist für passend leben und arbeiten in der Region“ sieht.

Vorstand Christian Kopsch sieht die Gründung der Aktiengesellschaft als wegweisendes Projekt für die Region: „Die Anteile sollen bewusst nicht nur an große Investoren gehen“, betont er. Vielmehr sollen die Bürger Anteil an der Entwicklung und dem Erfolg des Unternehmens haben. Und das ist mit einem Emissionspreis von 30 Euro je Aktie für jedermann möglich.

Ein weiterer Beitrag zur nachhaltigen Förderung der Region ist dabei die „Heimatkarte“, die ähnlich wie eine Kreditkarte aufgeladen und bei verschiedenen Stellen in der Region als Zahlungsmittel eingesetzt werden kann – im Handel ebenso wie bei Dienstleistern, Steuerberatern oder Ärzten, die dem Netzwerk angehören. 

Von Bianca R. Heigl

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