Weilheimer Vorschulkinder und Mittelschüler pflanzen 50 Bäume

Eine Lehrstunde im Auwald

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Die Unterhausener Vorschulkinder und Weilheimer Mittelschüler pflanzten unter fachkundiger Anleitung von Grünreferent Rupert Pentenrieder, Gottfried Brenner und Förster Christian Schuller (v. li.) 50 Ulmen.

Unterhausen – Der Auwald ist den Unterhausener Dorfspatzen nicht fremd. Aber so intensiv wie am vergangenen Freitag haben sie die Natur bislang kaum erlebt.

Auslöser war die Aktion „Flatterulme“, ein Projekt des Weilheimer Stadtförsters Christian Schuller vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Vorsitzenden der Organisation „Bäume für Menschen - Trees for the World“ Gottfried Brenner. Nach einem ähnlichen erfolgreichen Projekt im Vorjahr wurden heuer 50 Ulmen gepflanzt – als nachhaltiger, schädlingsresistenter Ersatz für umgefallene oder erkrankte Bäume. Angesprochen wurden dazu der Unterhausener Kindergarten und die Mittelschule Weilheim. Dort war die Bereitschaft zur Mithilfe groß, wie Kindergartenleiterin Sandra Schuster und Klassenlehrerin Ursula Herz schilderten. Alle wollten dabei sein. Mit im Bunde waren Vertreter der Stadt sowie die beiden Initiatoren. Dritte Bürgermeisterin Angelika Flock und Rupert Pentenrieder, Grünreferent im Stadtrat, begrüßten die „Freiwilligen“ im Namen der Stadt. „Ihr leistet mit eurer Arbeit einen großartigen Beitrag für das grüne Herz Weilheims. Das hier wird einmal ein richtiger Klimawald und ihr wart dabei“, so Flock. Danach marschierte die Pflanzgruppe zum Ort des Geschehens, wo bereits Rundspaten, Schösslinge und Baumschutzhüllen vorbereitet lagen. Schon auf dem Fußweg im Wald schöpfte Förster Schuller aus seinem Wissensfundus, erklärte die Natur, Bäume, Wasser, Spuren von Tieren, so dass den „Freiwilligen“ die Zeit wie im Fluge verstrich. Nach kurzer Einweisung krempelten alle die Ärmel hoch und los ging es.

Nach rund zwei Stunden zog Förster Schuller Bilanz. „Ich bin begeistert von eurem Einsatz. Ihr habt gute Arbeit geleistet.“ Die Belohnung war eine praktische Einweisung mit kundiger Erklärung in den „Au-Biberbau“. Die spontane Ankündigung der Klassenlehrerin lautete: „Wir kommen im Frühjahr noch einmal und schauen, was aus unseren Bäumen geworden ist.“

Von Georg Müller

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