Weilheimer Realschüler beteiligten sich an Aktion "Geh weida, steig ab!"

173 Stunden im Einsatz

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Die Kreisverkehrswacht dankte den Schülern mit einer gemeinsamen Brotzeit. Hinten v. li. Karin Fritsch, Schülerlotsenkoordinatorin Realschule Weilheim; Horst Martin, zweiter Bürgermeister; Georg Off, erster Vorstand Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau; Brigitte Holeczek, Seniorenreferentin; Eugen Pogorel, Polizei Weilheim; Guido Grosam, Geschäftsführer Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau und Peter Pickal, Leiter Realschule Weilheim.

Weilheim – Auf Anstoß der Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau e.V. engagierten sich seit Beginn des Jahres neun Schülerlotsen der Realschule Weilheim bei der Initiative „Geh weida, steig ab!“ der Stadt (wir berichteten).

Die Schüler verbrachten zwei Stunden wöchentlich damit, Fahrradfahrer in der Fußgängerzone und auf Gehwegen in der Innenstadt anzusprechen. Diejenigen, die sich nicht richtig verhielten, wurden von den Schülern darauf hingewiesen und bekamen einen Flyer der Initiative „Geh weida, steig ab!“ übergeben.

Vor Kurzem wurde das Ergebnis des Projektes in der Gaststätte „Holzwurm“ präsentiert. Insgesamt 173 Stunden waren die Schüler im Einsatz. Georg Off, erster Vorstand der Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau, fand an diesem Abend lobende Worte für die Schüler und Karin Fritsch, Schülerlotsenkoordinatorin Realschule. Es sei eine schöne Aktion gewesen und die Schüler hätten sich sehr bemüht. Auch Horst Martin, zweiter Bürgermeister, freute sich über das Engagement der Schüler. Als er das erste Mal von der Aktion erfuhr, habe er gedacht, „alle Achtung“. Er selbst hätte sich das wahrscheinlich nicht in diesem Alter getraut, sagte Martin. Zudem beobachte er, da er oft selbst mit dem Rad unterwegs sei, eine Verbesserung im Verhalten vieler Radler.

Brigitte Holeczek, Referentin für Senioren der Stadt, durch deren Antrag die Aktion „Geh weida, steig ab!“ ins Rollen geraten war, dankte den Schülern. Sie hätten ihre Sache „wirklich ganz toll“ gemacht und einige Senioren hätten sich schon bei ihr bedankt. Daher lud sie die Schüler zu einem gemeinsamen Eisessen ein. Des Weiteren konnte durch die Auswertung der App, die eigens dafür von Projektgruppenmitglied Thomas entwickelt wurde, ebenfalls eine Verbesserung des Verhaltens der Radler festgestellt werden.

Ein Ziel gibt es für die Projektgruppe allerdings noch: Die Verkehrswacht hat vor, sich mit dem Projekt für den „mobil und sicher-Preis“ der Verbandszeitung der Deutschen Verkehrswacht „mobil und sicher“ zu bewerben.

von Sofia Wiethaler

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