Theatergruppe "Die Almdudler" stellt sich vor – Premiere des neuen Stücks am 25. Mai

Aus einer Wirtshauslaune heraus

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Einige Mitwirkende der „Almdudler“ mit Requisiten für das neue Stück „Außer Kontrolle.“

Weilheim – Auf der Bühne stehen, gute Laune verbreiten und gleichzeitig einen wohltätigen Zweck vor Ort unterstützen – das ist das Motto der Theatergruppe „Die Almdudler“. Bald sind sie mit ihrem neuen Stück „Außer Kontrolle“ wieder im Stadttheater zu erleben.

Der Grundstein für den „losen Haufen“ wurde aus einer „Wirtshauslaune“ heraus 1993 gelegt, wie Regisseurin Rosi Pröll erzählte. Die Band „Wolfpack“, in der Prölls Mann mitspielte, beschloss das Stück „Der Watzmann ruft“ aufzuführen und suchte dafür nach Interessierten. Was als einmalige Sache geplant war, wurde durch den großen Erfolg des Stücks zu einer festen Größe in der Weilheimer Theaterlandschaft. In der anfänglich recht kleinen Gruppe wirken aktuell 15 Leute mit. Aber auch Gastschauspieler wie aus der Theatergruppe „Liber“ oder dem „Weilheimer Kellertheater“ unterstützen „Die Almdudler“ bei Bedarf. Die Theatergruppen würden sich untereinander so gut es geht aushelfen, so Pröll.

Insgesamt standen „Die Almdudler“ bereits mit 20 Stücken auf der Bühne. Besonders erfolgreich waren die Aufführungen des Stückes „Das Dschungelbuch“. Wegen des großen Andrangs entschieden sich die Theaterer damals ganz spontan für eine Zusatzaufführung. „Ein Selbstläufer“ sei auch das Stück „Loriots dramatische Werke“ gewesen, sagte Michael Ahn, der bereits seit circa zehn Jahren bei der Gruppe mitwirkt.

Bei der Auswahl der Stücke wird vor allem auf den Unterhaltungsfaktor geachtet. „Etwas wo man lachen kann“, so Ahn. Für Unterhaltung sorgen auch die kleinen Missgeschicke bei den Proben des „losen Haufens“, erst vor Kurzem brach währenddessen die Requisitencouch zusammen. Zwischen den Theaterern herrscht eine gute Atmosphäre, die sich nicht nur auf die Bühne beschränkt. „Wir sind auch privat befreundet“, sagte Pröll.

Der Reinerlös der Aufführungen der „Almdudler“ geht jedes Mal an wohltätige Einrichtungen vor Ort. Der lokale Bezug spielt dabei eine große Rolle. Die Gruppe würde sich dann für etwas entscheiden, „wenn es uns sinnvoll erscheint“, sagte Pröll. Manchmal hätte einer der Mitwirkenden auch „eine Herzensangelegenheit“.

Mit dem Reinerlös der Aufführungen des kommenden Stückes „Außer Kontrolle“ soll die Brücke Oberland unterstützt werden. Mit dem Geld sollen der Bau und die Einrichtung einer Hof-Werkstatt auf dem „Gmünder Hof“ gefördert werden.

Damit auf der Bühne alles klappt, wird von Ende September/Anfang Oktober bis zur Aufführung einmal wöchentlich zwei Stunden lang geprobt. Zusätzlich gäbe es ein bis zwei Sonderproben, danach müsse aber alles funktionieren, sagte Pröll.

Zum aktuellen Stück: In der Komödie von Ray Cooney verabredet sich Staatsminister Richard Wiesinger zu einem Tête-a-tête mit einer Sekretärin der Opposition in einem Nobelhotel. Dort durchkreuzt allerdings ein lebloser Körper auf dem Fenstersims seine Pläne.

Um die Lage diskret in den Griff zu bekommen, bestellt Wiesinger seinen Sekretär Georg Rombach ins Hotel. Aus Angst vor einem politischen Skandal und den Reaktionen der jeweiligen Ehepartner beginnt eine halsbrecherische Fahrt auf einem Karussell aus Lügen, Täuschungen und Verstecken.

Spieltermine: Donnerstag, 25., Samstag, 27. und Sonntag, 28. Mai. Donnerstag und Samstag mit Beginn um 20 Uhr, sonntags um 18 Uhr.

Kartenvorverkauf: Tickets für das Stück gibt es beim Kreisboten Weilheim in der Sparkasse am Marienplatz oder unter Tel. 0881/686 -11 und -12.

Von Sofia Wiethaler

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