Alte Meister, junge Kunst – Förderverein stellt neues Museumslogo und nächste Aktionen vor

Mit neuem Logo für das Stadtmuseum werben: Museumsleiter Dr. Tobias Güthner, Fördervereinsvorsitzende Ragnhild Thieler (mi.) und Vereinsmitglied Ursula Hauer. Foto: Hofstetter

Zwei Schriftzüge in leuchtendem Rot und Schwarz. Dazu einige Striche, welche die Silhouette des markanten alten Rathauses auf dem Marienplatz andeuten: Fertig sind die beiden neuen Logos für Weilheims Stadtmuseum und dessen Förderverein.

Auf der Einladungskarte zur Ausstellung „130 Jahre, 130 Objekte, das Museum als Wunderkammer“, die bis 15. Oktober gezeigt wird, kam das von Vereinsmitglied Ursula Hauer entworfene Logo erstmals zum Einsatz. Symbolisch soll es die Verbindung zwischen dem traditionellen Schaffen alter Meister und junger Kunst zum Ausdruck bringen und künftig auf der Homepage und allen Schriftstücken des Museums seinen Platz bekommen. Hauers „Wort-Bild-Marke“ deutet die stilisierte Fassade des Museums an, der rote Schriftzug „STADT“ steht für Weilheim. Museumsleitung und Förderverein sehen damit ein weiteres Mosaiksteinchen zur Aufwertung des Museums gesetzt. Bis das in die Jahre gekommene Museum zeitgemäß modernisiert werden kann, müssen noch viele Spenden fließen. Im Nu verkauft waren die 500 „Weilheim-Schirme“, die jetzt in ebenso hoher Zahl nachbestellt worden sind. Ab 14. Oktober, kündigte Ragnhild Thieler an, wird die vom Förderverein initiierte Aktion zugunsten des Stadtmuseums fortgesetzt. Erhältlich sind die Schirme mit Weilheimer Motiven für je 19 Euro im Stadtmuseum, im Veranstaltungsbüro und bei Lederwaren Rumpf. Am Marktsonntag (Gallimarkt), 14. Oktober, soll von 13 bis 16 Uhr ein Flohmarkt zwischen Museum und Stadtpfarrkirche weiteres Geld für den Museumsumbau einbringen. Alte Stühle, Bilderrahmen, Publikationen und weiteres Inventar aus dem Museum sind günstig zu erwerben. Kunstwerke sind laut Museumsleiter Dr. Tobias Güthner aber nicht darunter. Für 15 Uhr ist im Stadtmuseum eine Versteigerung geplant. Die vom Kunstforum angebotenen Gemälde, Skulpturen und Fotografien werden bereits eine Woche vorher im Museum zur Besichtigung ausgestellt.

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