Alles rund um Mobilität

LAG Ammersee bietet Online-Workshop mit Studierenden an

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Die Lokale Aktionsgruppe Ammersee lädt zu einem Online-Workshop.

Region - Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ammersee im EU-Förderprogramm LEADER lädt interessierte BürgerInnen zu einem Online-Workshop mit Studierenden des Strascheg Center for Entrepreneurship an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München ein. 

In dem Workshop am Donnerstag, 9. April,  soll unmittelbar mit Studierenden in einem „Real Project: Mobilität am Ammersee“ zusammengearbeitet werden. Dieses ist in den vergangenen Monaten vom LAG-Management in Abstimmung mit den BürgermeisterInnen der 16 LAG-Gemeinden mit der Hochschule München vorbereitet worden.

Es soll Mobilitätsherausforderungen für Erholungssuchende, PendlerInnen, AnwohnerInnen etc. der Ammersee-Region identifizieren und mit unternehmerischen Mitteln lösen helfen. Dabei sollen Betroffene, also BürgerInnen der Region, mit Unbefangenen, hier Studierende, zusammengebracht werden. Der Austausch unterschiedlicher Perspektiven schafft Grundlagen, damit die Studierenden konkrete Lösungsansätze für die Region entwickeln können.

Das nun startende reale Projekt ist Teil des durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union ko-finanzierten europäischen Projekts „Rural 3.0“. Die LAG Ammersee ist daran als einziger deutscher regionaler Akteur beteiligt, Hochschulen und Partner in ländlichen Regionen zusammenzubringen zur Modernisierung der Hochschulbildung in Europa.

Bei „Rural 3.0“ sollen mit einem transnationalen, auf dem innovativen Service-Learning-Ansatz basierenden Curriculum Studierende, WissenschafterInnen und die Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um gemeinsam Lösungen für anspruchsvolle Probleme sowie Produkt- und Prozessinnovationen zu entwickeln. Soziales Unternehmertum von HochschullehrerInnen und ländlichen Einrichtungen soll durch transnationale Zusammenarbeit gefördert werden. Darüber hinaus werden neue Lern- und Lehrmethoden gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Die geplanten Wirkungen sind vielfältig: Den Menschen in der LAG-Ammersee-Region eröffnet sich die Möglichkeit, identifizierte Bedürfnisse und Probleme gemeinsam mit Studierenden zu bearbeiten. Für die LAG Ammersee geht es zudem um die Stärkung des Netzwerks zwischen ländlicher Gemeinschaft und Hochschulen. Teilnehmende Studierende erfahren eine neue Art des Lernens durch ländliches Service Learning und „virtuelle Mobilität“.

In dem Projekt spielt „Service-Learning“ eine wichtige Rolle. Was ist das eigentlich? Bei dieser Lehr- und Lernform verbinden sich gesellschaftliches Engagement Lernender und fachliches Lernen. Von Lernenden werden zum Beispiel gemeinnützige Projekte mit Engagementpartnern etwa in Regionen umgesetzt beziehungsweise Aktivitäten für soziale, ökologische, politische oder kulturelle Themen gestartet, die sie bewegen. Beim „etwas Tun für die Gesellschaft“ werden (demokratische) Erfahrungen gesammelt (Service). Dabei erfolgt das Engagement nicht losgelöst vom oder zusätzlich zum Lernen sondern als Teil davon und ist also eng verbunden mit dem fachlichen Lernen. Das Engagement wird gemeinsam geplant, die Erfahrungen der Lernenden werden reflektiert und mit Inhalten der Bildungspläne verknüpft (Learning).

Interessierte am online Workshop senden eine E-Mail an LAG-Manager Detlef Däke (Detlef.Daeke@LAGAmmersee.de), der direkt über das Login-Prozedere informiert und mögliche Fragen beantwortet. Der Workshop findet am 9. April von 14 bis 17 Uhr statt.

Von Kreisbote

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