Amnestie-Regelung läuft noch bis zum 1. Juli

Waffen abgeben

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Die Amnestie-Regelung läuft noch bis zum 1. Juli.

Landkreis – Nun sollten all diejenigen weiterlesen, die zum Beispiel ein unliebsames Fundstück loswerden wollen.

Die Waffenbehörde am Landratsamt Weilheim-Schongau weist darauf hin, dass noch bis 1. Juli, die Möglichkeit besteht, Waffen abzugeben, zu deren Besitz man nicht berechtigt ist, ohne dass man sich des unerlaubten Erwerbs, unerlaubten Besitzes oder unerlaubten Verbringens strafbar macht. In Erweiterung früherer Strafverzichtsregelungen gilt dies auch für Munition.

Der Transport der Waffe oder Munition zur Übergabe an die zuständige Behörde ist danach ebenso straffrei, sofern er auf direktem Weg erfolgt. Die Rückgabe ist bei der Waffenbehörde und bei der örtlichen Polizei möglich. Waffen beziehungsweise Munition sollen in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden.

„Vorrangiges Ziel der Vorschrift ist es, die Anzahl der zirkulierenden Waffen und Munition zu reduzieren“, so Helmut Stork, Sachgebietsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt in Weilheim. Die Regelung richtet sich an alle Personen, die unerlaubt, das heißt ohne die erforderliche Erlaubnis, eine Waffe oder Munition besitzen. Dies gilt auch für Personen, die den unerlaubten Besitz auf illegale Weise begründet haben.

„Vor allem soll die Strafverzichtsregelung jedoch denjenigen zugutekommen, die auf legale Weise, beispielsweise infolge eines Erbfalls oder Fundes, unerlaubt in den Besitz einer Waffe oder von Munition gelangt sind. Sie können sich nun eines solchen Gegenstandes entledigen, ohne strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen“, klärt Stork in seiner Mitteilung weiter auf.

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen, Waffen und Munition rechtzeitig vor Ablauf der Frist abzugeben.

Von Kreisbote

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