Neue Ampelanlage in Polling sorgt für mehr Sicherheit auf Weilheimer Straße

Freie Fahrt nur bei grüner Welle

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Das Ziel von Bürgermeisterin Felicitas Betz (re.) ist erreicht: Die Ampelanlage an der Weilheimer Straße ging zum Schulstart in Betrieb. Laut Michael Kordon (li. vo.), Leiter des Staatlichen Bauamts, haben der Bau und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde gut geklappt.

Polling – „Es war für mich wichtig, dass die Anlage zum Schulanfang fertig ist“, erklärte Bürgermeisterin Felicitas Betz bei der Übergabe der Ampeln durch das Staatliche Bauamt. Und das wurde in nur vier Wochen Bauzeit erreicht. Pollings Staatsstraße 2057 ist jetzt durch eine Lichtzeichenanlage gesichert.

Seit gut drei Jahren wünschen sich die Eltern der Schulkinder eine Ampel, um den Weg an der Kreuzung Weilheimer Straße mit der Längenlaicher Straße und Hofmarkstraße sicherer zu machen. Es wurden umfassende Analysen zum Verkehrsaufkommen durchgeführt, welche ergaben, dass etwa 3 000 bis 4 000 Fahrzeuge täglich die Straße befahren.

Das Staatliche Bauamt stimmte dem Antrag nach ei- ner Ampel zu: „Es ist eine wichtige Maßnahme zur Verkehrssicherheit“, sagte Bauamtsleiter Michael Kordon. Die Planungen für das rund 170 000 Euro teure Projekt nahmen ein halbes Jahr in Anspruch. Eingestuft als kleine, aber wichtige Baumaßnahme musste eine Lösung gefunden werden, wie die Kreuzung am besten gesichert werden kann. Die Entscheidung fiel auf eine Zwei-Ampel-Lösung, deren Schaltung aufeinander abgestimmt ist. Die Kosten trugen zu 75 Prozent das Staatliche Bauamt, der Rest die Gemeinde.

„Das war eine sportliche Aufgabe, die Anlage zum Schulanfang fertig zu bekommen“, so Kordon. Der Bürgermeisterin war dies sehr wichtig, denn ihr „langfristiges Ziel ist es, dass dies der Hauptweg für die Kinder wird“. Der eine oder andere Pollinger muss sich vielleicht erst an die Ampeln vor den historischen Gebäuden gewöhnen, aus Sicht der Verkehrssicherheit, vor allem für die Fußgänger, ist es jedoch der richtige Schritt gewesen.

von Melanie Wießmeyer

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