Frösche und Kröten wandern wieder

Wenn die Liebe ruft

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Achtung Autofahrer! Vor allem bei Regen machen sich Frösche, Kröten und Co. wieder auf Wanderschaft.

Landkreis – Kaum klettern die Temperaturen nach dem späten Wintereinfall wieder, machen sich Frösche, Kröten und Molche auf den Weg zu ihren Hochzeitsplätzen.

Bei den ersten warmen Regenfällen werden die Tiere vor allem abends in großer Zahl ihre Winterquartiere verlassen. Freiwillige Helfer des Bund Naturschutz (BN) sind im Einsatz, um den Tieren über die Straßen zu helfen. Das rettet jährlich 700 000 Amphibien das Leben. Alle Autofahrer werden gebeten, in den nächsten Wochen mit erhöhter Aufmerksamkeit zu fahren, um die Amphibien nicht sinnlos zu töten und die Sammler nicht zu gefährden. Gerade im Umfeld von Teichen, in Talauen und besonders an Straßenabschnitten mit Amphibien-Hinweisschildern trifft man nach Sonnenuntergang auf viele Erdkröten, Frösche und Molche.

Noch immer gibt es für Frosch und Co. keine Entwarnung, denn Verkehr, Pestizide und der Verlust von Lebensräumen machen Amphibien nach wie vor das Leben schwer, so dass sie alle auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen.

Im Landkreis stehen die grünen Amphibienzäune in Penzberg am Stocksee und Riederer Weiher, am Kaltwasserweiher, am Haarsee bei Marnbach, am Zellsee bei Paterzell, an der Eyach bei Oberhausen und am Schwaigsee bei Wildsteig.

Der BN sucht Helfer. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Freude am Amphibienschutz und eine gewisse Wetterfestigkeit, denn die Amphibien wandern am liebsten bei Regen. Wer mithelfen möchte, die Tiere zu retten, kann sich unter Tel. 0881/2995 in der Geschäftsstelle des Bund Naturschutz melden.

Von Kreisbote

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