Neuer Diakonie-Chef in Weilheim in sein Amt eingeführt

+
Mit Gottes Segen wurde Diakonie-Chef Stefan Helm (Mitte) auf seinen neuen Weg gesandt. Mit im Bild v.li. Diakon Hans Riegel, Religionspädagogin Brigitta Bogner, Pfarrer Florian Gruber und Diakon Maik Richter.

Weilheim – „Suchet der Stadt Bestes“, unter dieses Leitwort aus dem Buch Jeremia stellte der neue Geschäftsführer der Diakonie Oberland Stefan Helm seine Predigt anlässlich seines Einführungsgottesdienstes. Diakon Helm, der mit dem neuen Amt auch Leiter der Bezirksstelle Weilheim der Diakonie ist, versieht bereits seit 1. November 2019 diese Tätigkeit. Mit einem Festgottesdienst wurde er kürzlich auch offiziell in sein Amt eingeführt.

Dekan Jörg Hammerbacher begrüßte die Festgemeinde in der Apostelkirche. Die Überschrift des dritten Advent „Bereitet dem Herrn den Weg“ sei auch für die Diakonie ein Leitwort, denn sie mache für die Menschen erfahrbar, dass Gott allgegenwärtig ist. Die Einsegnung nahmen Pfarrer Florian Gruber, erster Vorsitzender der Diakonie Oberland, und Maik Richter von der Rummelsberger Brüderschaft mit Weggefährten Helms vor: Religionspädagogin Brigitta Bogner, die bei der Landeskirche am Zukunftsprozess „Profil und Konzentration“ (PuK) mitarbeitet, Sozialpädagogin Petra Grimm von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA), sowie Diakon i.R. Hans Riegel von der Studienhaus-Stiftung Gut Schönwag.

Helm selbst stellte das hebräische Schalom in seiner Bedeutung als umfassender Friede in den Fokus seiner Predigt. Auf der Suche nach „Stadt Bestem“ sei mit diesem Friedensbegriff, der letztlich auch das gemeinsame Leben und Feiern, Gerechtigkeit und Wertschätzung beinhalte, der richtige Weg beschritten, dass es der Stadt gut gehe. Und darum drehe es sich letztlich in der kirchlichen Sozialarbeit. Deren lokales, weltweites Netzwerk stehe dafür, „glaubwürdig Kirche zu sein in der säkularen Welt“, so Helm. Natürlich stoße man dabei auch an Grenzen, doch dann helfe der Blick auf Gott: „Beten – aus ganzem Herzen und voller Kraft – verbindet auch Menschen unterschiedlichen Glaubens.“

Im Anschluss an den Festgottesdienst fand ein kleiner Empfang in der Kirche statt, bei dem auch noch einige Grußworte gesprochen wurden. Grüße überbrachten Joachim Wenzel von der Diakonie Bayern, Weilheims zweiter Bürgermeister Horst Martin, Pfarrer Dr. Roland Pelikan vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, für den Helm bislang tätig war, Petra Lang von der ökumenischen Erziehungsberatungsstelle, Pfarrer Jost Herrmann als Vertreter vom Förderverein Asyl im Oberland sowie Gudrun Preß in Vertretung für Wilfried Knorr, Geschäftsführer der Herzogsägmühle. Stefan Helm dankte für all die guten Worte: „Ich fühle mich getragen!“ postulierte er.

Von Bianca R. Heigl

Auch interessant

Meistgelesen

Andrea Jochner-Weiß bleibt mit 65,1 Prozent der Stimmen Landrätin
Andrea Jochner-Weiß bleibt mit 65,1 Prozent der Stimmen Landrätin
Arbeiten am Bahnhof Murnau: Es kann laut werden
Arbeiten am Bahnhof Murnau: Es kann laut werden
Radler besprüht Hund und dessen Besitzer mit Tierabwehrspray
Radler besprüht Hund und dessen Besitzer mit Tierabwehrspray
Weilheimer verursacht Unfall nach waghalsigem Überholmanöver
Weilheimer verursacht Unfall nach waghalsigem Überholmanöver

Kommentare