Dritte Bürgermeisterin will Stadtoberhaupt werden und erhält viel Unterstützung aus eigenen Reihen

Flock tritt für Weilheimer CSU als Bürgermeisterkandidatin an

+
Bei der Aufstellungsversammlung v.li.: Pirmin Mohr, JU-Vorsitzender; Xaver Winter, stellvertretender JU-Vorsitzender, Angelika Flock, Luis Schwarzenbrunner, JU-Vorstandsmitglied und Florian Kling, stellvertretender JU-Vorsitzender.

Weilheim – Vor Kurzem war es auch bei der Weilheimer CSU soweit: Die beiden Ortsverbände Weilheim und Marnbach-Deutenhausen luden zur gemeinsamen Aufstellungsversammlung für die Kandidatur um das Bürgermeisteramt ein.

Vor Ort waren über 100 Mitglieder und Gäste, teilte die CSU mit. Die Wahlberechtigten unter ihnen votierten geschlossen für Angelika Flock. Die derzeitige dritte Bürgermeisterin von Weilheim kann somit mit vollem Rückenwind in das Rennen um das Bürgermeisteramt zur Kommunalwahl im März 2020 gehen. „Weilheim ist endlich reif für eine Frau!“, so die Laudatio der Stadträtin Uta Orawetz, die 2008 selbst zur Wahl gestanden hatte.

Genug Erfahrung für das Amt habe Flock in den vergangenen Jahren gesammelt, sie sei nun „heiß“ darauf, die Zukunft von Weilheim an oberster Stelle zu gestalten. „Wir brauchen einen Plan, einen Weilheim Plan!“, so ihre Forderung, „sodass unser Stadtgeschehen aktiv und nicht nur reaktiv gestaltet werden kann. Es braucht heute schon eine Verkehrslösung, schließlich kann man nicht abwarten, bis in 20 Jahren die Umfahrung unser Verkehrsproblem löst“, führte sie weiter an und sprach sich klar gegen eine Umfahrung im Osten aus.

Darüber hinaus plädierte Flock für eine „sinnvolle, nachhaltige und ökologisch innovative Stadtentwicklung“, der sich ein Oberzentrum ohnehin nicht entgegenstellen könne. Ihrem bisherigen Steckenpferd, der Kinderbetreuung und Geburtenstation, möchte sie weiterhin volle Aufmerksamkeit schenken. Flock hofft, dass es bald wieder „Weilheimer Kindl“ gibt.

„Sie ist die ideale Kandidatin für unsere Stadt“ bestätigte Frank Dittmann, Ortsvorsitzender der CSU. Klaus Gast von der CSU Marnbach-Deutenhausen stellte fest: „Sie hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie es kann!“ Dass Flock für die Stadt und deren BürgerInnen „brennt“, brachte Marion Lunz-Schmieder als Fraktionsvorsitzende zum Ausdruck und wies auf die gute Vernetzung von Flock bis in die Ministerien hinein hin.

Die Kandidatin selbst umriss in ihrer Rede sämtliche Punkte der Stadtpolitik, in denen sie Verbesserungen für unabdingbar hält, vor allem dann, wenn es um eine vorausschauende Planung gehe. Diese Punkte werden, führte Flock aus, im „Weilheim-Plan“ zusammengetragen. Unter anderem luden Flock und die Weilheimer CSU mit der Postkarte „Flussleben“ des CSU-Ortsverbandes zum Dialog rund um das Thema „Ammer“ ein.

Zum Ausklang trug Lisa Jaud bei, die mit ihrem Vater, Sepp Wiedemann, einen Schlager für Weilheim und die Bürgermeisterkandidatin mit dem Titel: „Ich hab mein Herz an Weilheim längst verloren“ kreiert hat.

Von Kreisbote

Auch interessant

Meistgelesen

Entlastungsstraße Weilheim: Großer Redebedarf bei fünftem Themenabend
Entlastungsstraße Weilheim: Großer Redebedarf bei fünftem Themenabend
Gewinnen Sie einen Erlebnisaufenthalt im Europa-Park für die ganze Familie
Gewinnen Sie einen Erlebnisaufenthalt im Europa-Park für die ganze Familie
Solarpotenzialkataster für Weilheim-Schongau geht ab 2. Dezember online
Solarpotenzialkataster für Weilheim-Schongau geht ab 2. Dezember online
Gerold Grimm geht nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand
Gerold Grimm geht nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand

Kommentare