Angelika Jais leitet Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung

Wieder im gelobten Land

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Die neue Frau an der Spitze des ADBV: Angelika Jais (3.v.re.) mit ihren Festgästen (v.li.) Bürgermeister Markus Loth, Landesamtspräsident Wolfgang Bauer, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Landrat Anton Speer und MdL Harald Kühn.

Weilheim/Landkreis – Im Rahmen einer Feierstunde im Stadttheater wurde die neue Leiterin des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) Angelika Jais – eine gebürtige Uffingerin – in ihr Amt eingeführt und ihr Vorgänger Bernhard Mentzel, der aus persönlichen Gründen nicht anwesend war, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Festredner war der Präsident des Landesamtes Wolfgang Bauer.

Begrüßt wurden die Festgäste, darunter zahlreiche Bürgermeister, die Landräte der vom ADBV betreuten Kreise Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen, Landtagsabgeordneter Harald Kühn und Feldgeschworene, von Simon Cegla, Vertreter der Amtsleiterin.

Präsident Bauer hielt in seinem Festvortrag Rückschau auf die mehr als 200jährige Geschichte der Landvermessung in Bayern und erläuterte auch den rasanten Wandel hin zu Digitalisierung und Breitband. Er dankte Bernhard Mentzel für die geleistete Arbeit in seiner langjährigen Zeit als Amtsleiter und seit 2013 auch als Breitbandmanager. Angelika Jais wünschte er Glück für ihre Arbeit in Weilheim. Bauer und Jais waren bereits Kollegen, denn die neue Amtsleiterin kann auf eine lange Vermesserkarriere zurückblicken.

Was es damit auf sich hatte, dass Landrätin Andrea Jochner-Weiß in ihrem Grußwort an das 100. Jubiläum des Scheibenwischerpatents erinnerte, wurde schnell klar: „Wie der Scheibenwischer haben Sie, Frau Jais, viele wichtige Aufgaben. Und da geht’s um Durchblick, klare Sicht und Weitblick – auch für die Beifahrer, in Ihrem Fall die Mitarbeiter“, brachte sie es humorvoll auf den Punkt.

Ihr Werdenfelser Kollege Anton Speer freute sich, dass „ein Kind des Landkreises wieder im gelobten Land angekommen ist“. Dass Jais ihr Abitur am Staffelseegymnasium in Murnau machte, sei eine gute Weichenstellung gewesen, denn „aus dene Leit‘ is noch aus alle was word’n“.

Weilheims Bürgermeister Markus Loth dankte dem ausgeschiedenen Mentzel für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit und hofft auf Fortsetzung mit der neuen Frau an der Spitze des Vermessungsamtes. Personalratsvorsitzender Christian Grasegger verpackte sein Grußwort musikalisch und brachte der reiseaffinen neuen Amtsleiterin zusammen mit „Katasterblech“, der ADBV-eigenen Blasmusik, ein Ständchen mit „Einmal um die ganze Welt“ und „Irgendwann bleib i dann dort“. Beim anschließenden Stehempfang gab’s dann noch reichlich Gelegenheit zum Plauschen und Fachsimpeln.

Von Bianca R. Heigl

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