Ein Mehrwert für die Region

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Sehen für das Regionalmanagement noch großen Handlungsbedarf. V.li.: Regierungsrätin Barbara Merz, Thomas Bauer, Dr. Friedrich Zeller, Elisabeth Gutmann und Lisa Staltmeier (beide Regionalmanagement) bei der Übergabe des Förderbescheides.

Weilheim – Zu den angenehmen Terminen eines Landrats gehört es wohl, Fördergelder in Empfang zu nehmen, wie es kürzlich in Weilheim geschah.

So wurde kürzlich zwei Vertretern der Regierung von Oberbayern im Weilheimer Landratsamt ein fast herzlicher Empfang bereitet, als sie mit einem solchen Bescheid für das Regionalmanagement angereist kamen. „Jetzt haben wir Gewissheit, dass wir weitermachen dürfen“, strahlte Zeller und verwies auf die von Elisabeth Gutmann und ihren Mitarbeiterinnen geleistete Aufbauarbeit. Nach dem Start 2010 war die erste Zeit mit der Errichtung eines Büros und dem Knüpfen eines Netzwerkes ausgefüllt. Zusammen mit Wirtschaftsförderung, Tourismusverband und weiteren Akteuren aus der Region wurden Projekte angestoßen, wie der „Standortprofi“, der besondere Leistungen von Unternehmen im Landkreis honoriert, oder eine Initiative zur Sicherung von Fachkräften. Auch die Geschäftsführung der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland- Pfaffenwinkel (LAG AL-P) ist dem Regionalmanagement angegliedert. Mit 135 000 Euro unterstützt der Freistaat nun das Regionalmanagement in den nächsten zwei Jahren. „50 Prozent“, stellte Regierungsdirektor Thomas Bauer bei seinem Besuch in Weilheim klar, „muss der Landkreis selbst zusammenkratzen“. Weilheim-Schongau könne sich unter den 35 Initiativen, die bayernweit gefördert werden, „ganz gut behaupten“, bestätigte der Gast aus München. Nun komme es darauf an, „Stärken weiterzuentwickeln sowie Schwächen in der Region zu erkennen und darauf zu reagieren“. Was soll mit den Fördergeldern, die für die Region einen „großen Mehrwert“ bedeuten, bewegt werden? In der Weltkulturerbestätte Wies ist ein Info- und Besucherzentrum geplant. „Mit modernen Medien, wie im Weltenburger Kloster“, warf Landrat Zeller einen Blick in die Zukunft. Allerdings müssten noch Grundstücks- und weitere Fragen geklärt werden. Regionalmanagerin Elisabeth Gutmann kündigte an, dass man jetzt alle Beteiligten, wie Kirchenstiftung, Denkmalschutz und Tourismusverband, „an einen Tisch holen“ werde. Das Standortmarketing zu forcieren, um erfolgreich Fachkräfte anwerben zu können, ist ein weiteres Ziel: „Wir wollen unserer Bevölkerung zeigen und nach außen transportieren, dass wir ein starker, attraktiver Landkreis sind“, sagte Gutmann. 

Von Maria Hofstetter

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