Peißenberger Apotheker Dr. Philipp Kircher erkundigt sich bei Minister

#FragSpahn

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V. li. Dr. Philipp Kircher und Jens Spahn im Gespräch.

Peißenberg/Berlin– Dr. Philipp Kircher, Apotheker aus Peißenberg, war auf Einladung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) in Berlin.

Dort hatte er die Möglichkeit, exklusiv Fragen an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu stellen. Für die vom BMG produzierte Videoreihe #FragSpahn stellt sich der Minister Fragen rund um die Themen Pflege und Gesundheit. Regelmäßig trifft er sich dafür mit unterschiedlichen Akteuren aus dem Gesundheitswesen. Der erste Kontakt zwischen Spahn und Kircher hatte sich bereits Ende Oktober 2018 ergeben. Kircher hatte eine Mail an das Gesundheitsministerium geschrieben, die an Minister Spahn gerichtet war. In dieser hatte er einige typische Szenarien in öffentlichen Apotheken skizziert. Insbesondere beschrieb er Situationen, in denen Apotheker im persönlichen Gespräch mit Patienten Hilfestellung bei unterschiedlichen arzneimittelbezogenen Problemen leisten können. Der Pharmazeut wollte vom Minister wissen, wie er diese Leistungen gegenüber dem unpersönlichen Versandhandel mit Medikamenten bewertet. „Eigentlich hatte ich gar nicht unbedingt mit einer Reaktion aus dem Ministerium gerechnet“, sagte der Apotheker. „Umso überraschter war ich, als tatsächlich eine Antwort kam und ich für eine Aufzeichnung von #FragSpahn nach Berlin eingeladen wurde.“

Im Dialog mit dem Minister ging es dem Apotheker um drei Kernpunkte. Zum einen um die anhaltende Diskussion um die Benachteiligung von öffentlichen Apotheken in Deutschland gegenüber Arzneimittelversendern mit Sitz im EU-Ausland. Zum anderen thematisierte er den zunehmenden bürokratischen Aufwand, der viel Zeit in Anspruch nimmt, die besser für die Beratung und Versorgung von Patienten aufgewendet wäre. Außerdem interessierten den Apotheker die Vorstellungen von Spahn, wie künftig wichtige pharmazeutische Dienstleistungen honoriert werden sollen, etwa das Medikationsmanagement.

„Der Austausch mit dem Ministerium im Vorfeld war sehr intensiv“, berichtete Kircher. Er habe den Eindruck gewonnen, dass Spahn das Gespräch sehr ernst nehme. „Ich hoffe, einige relevante Themen aufgegriffen zu haben. Mir war auch wichtig dem Minister zu vermitteln, welchen Mehrwert die Apotheke vor Ort den Patienten bei der Arzneimittelversorgung eigentlich bringt“. Das Video ist unter https://www.youtube.com/watch?v=xXI8bV0c2_Y zu finden.

Von Kreisbote

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