Arbeitsmarkt angespannt

Arbeitslosenquote steigt leicht an – Gute Chancen für Azubis

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Die Arbeitslosenquote ist wegen Corona nach wie vor erhöht.

Landkreis – Im Monat Juni verbleibt die Arbeitslosenquote laut der Agentur für Arbeit im Agenturbezirk Weilheim bei 3,4 Prozent. Zum Bezirk zählen die Landkreise Weilheim-Schongau, Landsberg, Starnberg, Fürstenfeldbruck sowie Garmisch-Partenkirchen. Wobei der Landkreis Weilheim-Schongau mit 3,1 Prozent noch die geringste Quote aufzuweisen hat.

Die Corona-Pandemie wirkt sich nach wie vor auf die Arbeitsmarktsituation aus. Im Landkreis ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen. Das ist zwar kein massiver Anstieg. Wenn man die Zahlen mit dem Vorjahr vergleicht, fällt jedoch der signifikante Unterschied auf. Im Juni 2019 lag die Quote nämlich noch bei 2,0 Prozent.

Insgesamt sind im Landkreis derzeit 2 309 Personen ohne eine Anstellung bei der Agentur gemeldet. Dem gegenüber stehen 1 156 Stellenangebote. Die Zahlen lassen sich auch nochmals unterteilen. So waren in der Hauptagentur Weilheim 1 555 Männer und Frauen arbeitslos. Dies bedeutet eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. In der Agentur Schongau waren es mit 754 unbeschäftigten Personen 2,8 Prozent.

Bei den Auszubildenden im Landkreis ist die Situation etwas besser. Hier gibt es mehr freie Stellen (375) als Suchende (226).

Ein Hauptaugenmerk legt Agentur-Geschäftsführer Oliver Wackenhut momentan auch auf den Ausbildungssektor: „Es gilt, sich nun vermehrt um die Schulabschlussklassen zu kümmern, da die momentan widrigen Umstände keine Beratung der Berufs- und StudienberaterInnen in den Schulen erlauben“. Daher startet die Agentur für Arbeit Weilheim ab 13. Juli bis 31. August eine Telefon-

sprechstunde, um die Jugendlichen und ihre Eltern auf direktem Wege unterstützen zu können. Unter dem Motto „in der Krise nicht die Krise kriegen“ stehen von Montag bis Donnerstag, 10 bis 14 Uhr, die BeraterInnen für Fragen zur beruflichen Zukunft zur Verfügung. Sie klären auch zu Berufswunsch, Alternativen und Fördermöglichkeiten auf. Die Hotline der Berufsberatung ist während des Aktionszeitraums unter Tel. 0881/991-250 erreichbar.

Wackenhut ist sich sicher, der Zeitpunkt, sich um die berufliche Zukunft zu kümmern, könnte nicht besser sein. „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es besonders wichtig, sich nicht abschrecken zu lassen, sich entweder für eine Ausbildung zu entscheiden oder weiterhin an seinem Ausbildungswunsch festzuhalten.“ Es gebe noch gute Chancen in allen Branchen und vielseitige Alternativen.

Von Kreisbote

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