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Aufregende Reise durchs Wunderland

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Showdown – der von der Raupe moderierte Zeitlupenkampf zwischen „Cinderalice“ und der „Roten Königin“. © Georg Müller

Weilheim – Einmal im Jahr tanzen und erzählen die Eleven von Vroni Brods ein modern inszeniertes Märchen.

Heuer war es „Cinderalice und der Schuhmacher“. Ok, eigentlich bestand das Stück aus einem Genre-Mix. Ein wenig Aschenputtel, etwas Artus-Sage und ganz viel Alice im Wunderland. Bei der Premiere war das Stadttheater bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Publikum bestand aus stolzen Eltern, Großeltern, Geschwistern, Freunden und Mitgliedern der Klangfabrik, die die rund 90 TänzerInnen auf der Bühne anfeuerten und bei jeder Szene lautstark applaudierten. Gleich zu Beginn stürmte eine „wildgewordene“ Raupe die Bühne, die den Gästen in moderner Jugendsprache temperamentvoll die Handlung erklärte. Danach erlebten Alice, der Schuhmacher und ihre Begleiter – das Kaninchen sowie die Grinsekatze – auf ihrer Reise zur „Roten Königin“ jede Menge Abenteuer.

Getanzt wurde Hip-Hop, Style Mix, Jazz sowie Modern Dance in immer neuen Kostümen und ein wundervolles Solo von Vroni Brod, die als „Wächterin des Schwertes“ brillierte. Das alle Solisten perfekt besetzt waren und diese voller Spielfreude agierten, war nicht zu übersehen. Höhepunkt des Stücks war die von der Raupe moderierte Kampfszene zwischen „Cinder-

alice“ und der „Roten Königin“ in Zeitlupe. Das Urteil der Premierengäste fiel dementsprechend gut aus: „Mit viel Witz gestaltet, tolle Choreographie und Kostüme, atemberaubende Tanzeinlagen“. Vroni Brod lobte ihr Ensemble in hohen Tönen. „Ich bin wahnsinnig stolz. Das sind ja keine Profis, sondern Schüler, die hart trainiert haben.

Von Georg Müller

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