Nur die Farbe fehlt noch

Aufwendige Sanierung der Tiefgarage am KTM ist abgeschlossen

Vor der Tiefgarage: Karl Steingruber und Rupert Wagner von den Gemeindewerken Murnau, Planer Wilhelm Fischer, Bürgermeister Rolf Beuting und Mitarbeiter der Firma HydroTech.
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Wärmen sich im Sonnenschein, nachdem sie in der kühlen Tiefgarage über die Sanierung der selbigen gesprochen hatten (v.re.): Karl Steingruber und Rupert Wagner von den Gemeindewerken Murnau, Planer Wilhelm Fischer, Bürgermeister Rolf Beuting und Mitarbeiter der Firma HydroTech.
  • vonStephanie Novy
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Murnau ‒  Es riecht ein wenig nach feuchtem Beton, Staub wirbelt aus den Pflasterritzen in die kühle Luft. Die Sanierung der Tiefgarage am Murnauer Kultur- und Tagungszentrum wurde Mitte dieser Woche abgeschlossen, nur noch ein paar Restarbeiten mussten da noch erledigt werden. Ab kommenden Montag kann die Tiefgarage nach zehnmonatiger Bauzeit wieder gänzlich genutzt werden.  

Der Rathauschef macht keinen Hehl daraus, dass es sich bei der rund 740.000 Euro teuren Sanierung um eine Herausforderung gehandelt hat. „Es bedeutet schon viel, wenn solch große Maßnahmen ohne Ärger abgewickelt werden können“, sagt Beuting und wirkt erleichtert, als er vor wenigen Tagen mit Stefan Szasz, Markus Griebsch und Sascha Hähnle, Projektmanager, Projektleiter und Pollier der ausführenden Firma HydroTech, sowie Vertretern der Gemeindewerke und dem technischen Planer Wilhelm Fischer in der Tiefgarage steht. Für genug Ärger hatte vor der Sanierung der Bau gesorgt – oder besser gesagt das Auftausalz, das Autofahrer Winter für Winter in dessen Inneres befördern. Dieses hatte im Laufe der Zeit die Wand- und Stützensockel des Stahlbetonbaus erheblich angegriffen.

Jetzt schaue die Tiefgarage „deutlich besser aus“, findet Beuting. Doch Tiefgarage bleibt nun mal Tiefgarage. „Trotz der Neugestaltung ist sie nicht so gemütlich“, grinst der Bürgermeister. Etwas mehr Behaglichkeit könnte der Bau jedoch gewinnen, wenn die Lichtschächte im Rahmen eines Projektes des Jugendzentrums farbig gestaltet werden. Jugendliche sollen unter Anleitung die kalten, kahlen Wände, auf die ein wenig Tageslicht fällt, mit Graffitiplatten gestalten, wie Karl Steingruber, Leiter der Gemeindewerke Murnau, berichtet. Bis es soweit ist, müssen sich Parkende noch mit den farbigen Orientierungsstreifen an den Wänden begnügen.

Nach Abstützungsmaßnahmen, Pflasterarbeiten, Betonabtrag, Reprofilierung, Entwässerung und Beschichtung stehen in der Tiefgarage vor wenigen Tagen nur noch Restarbeiten an. Beuting blickt nach unten. Es fehlen noch Pfeilmarkierungen auf dem Pflaster. Doch darüber denkt der Bürgermeister gerade nicht nach, „jetzt stehen wir wieder auf sicheren Boden“, lächelt er.

Von Antonia Reindl

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