"Ausbildungskompass" soll zukünftig Lehrstellensuche erleichtern

Alles auf einen Blick

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Beim Pressegespräch im Landratsamt v. li. Sandra Perzul, Agentur für Arbeit; Roland Streim, Kreishandwerkerschaft Oberland; Jens Wucherpfennig, IHK München und Oberbayern; Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Judith Dangel, Regionalmanagerin Landratsamt; Justina Eibl, Leiterin Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung Landratsamt und Monika Uhl, Marketing und Markenentwicklung, Penzberg.

Landkreis – Ein „Schmankerl“. wie es Landrätin Andrea Jochner-Weiß nannte, wurde vor kurzem im Landratsamt vorgestellt.

Damit meinte sie den „Ausbildungskompass“, ein Gemeinschaftsprojekt der Landkreise Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Miesbach, das mit der Agentur „Monika Uhl Marketing und Markenentwicklung“ erstellt wurde. Allerdings hat jeder Landkreis seine eigene Broschüre, wie Judith Dangel, Regionalmanagerin Landratsamt Weilheim-Schongau, erklärte. Einheitlich seien das Layout und der Onlineauftritt. Das digitale Angebot ist in der Planungsphase. Es wird voraussichtlich in die bestehende Homepage www.oberland.bildungsportal-bayern.info eingebunden werden.

Der „Ausbildungskompass“ Weilheim-Schongau ist ein Projekt des Regionalmanagements, unterstützt wird Dangel von der Wirtschaftsförderung des Landkreises, der IHK, Kreishandwerkerschaft Oberland und der Agentur für Arbeit. In der DIN A 4-Broschüre werden alle Berufsbilder verzeichnet, die im hiesigen Landkreis über eine Ausbildung oder ein duales Studium erlernt werden können. Zusätzlich sind in ihm die aktuell ausbildenden Unternehmen, Institutionen und Kommunen vermerkt. Des Weiteren sind Praktikumsmöglichkeiten, Tipps zur Bewerbung, fachliche Hinweise und Termine enthalten. Erscheinen soll der Kompass im Sommer. Derzeit laufen die Anfragen an rund 1 900 Unternehmen, Institutionen und Gemeinden. Diese müssen pro Nennung ihrer Adresse bei dem jeweiligen Berufsbild 60 Euro (plus Steuer) bezahlen, die restlichen Kosten trägt der Landkreis. Damit die Broschüre immer auf dem neuesten Stand ist, müssten die Unternehmen jedes Jahr neu abgefragt werden, wie Jochner-Weiß betonte.

Die Verteilung der Broschüre ist als direkte Lieferung an die Schulen geplant, sagte Dangel. Um den Bedarf zu ermitteln, wurden diese gebeten, Exemplare zu bestellen. Über 1 200 Broschüren wurden bereits geordert. Der „Ausbildungskompass“ soll zudem bei teilnehmenden Ausbildungsstellen, den Gemeinden, Dienststellen des Landratamtes sowie bei den Projektpartnern ausliegen.Der „Ausbildungskompass“ würde genau zeigen, was für Möglichkeiten in der Region vorhanden seien. Außerdem sei die Broschüre für Eltern wichtig, sagte Jochner-Weiß. Auch Sandra Perzul von der Agentur für Arbeit befürwortete das Projekt klar. „Wir sind gerne dabei.“ Es würde der Agentur am Herzen liegen, dass Jugendliche in der Region bleiben und dort eine Ausbildung machen würden.

Anmeldung: Wer ebenfalls in den „Ausbildungskompass“ Weilheim-Schongau aufgenommen werden möchte, kann sich bis Freitag, 31. März, unter www.mein-ausbildungskompass.de oder unter anmeldung@mein-ausbildungskompass.de melden. Auch Schulen, die Interesse an Exemplaren haben, können sich mit dem Regionalmanagement in Verbindung setzen.

Von Sofia Wiethaler

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