Zwei Aussichtspunkte am Murnauer Ähndl und am Rauheck werden am Sonntag eingeweiht

Drei Türme auf einer Geraden

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Jedes Rohr, wie hier am Ähndl, steckt in einer kunstvoll geschmiedeten Hand.

Murnau – Am Gipfelkreuz des Rauhecks oberhalb von Ohlstadt sowie am Ähndl im Murnauer Moos gibt es jetzt jeweils einen Aussichtspunkt, von dem aus „ein einzigartiges Phänomen in unserer Landschaft“ beobachtet werden kann. Errichtet hat sie Diplom-Physiker Dr. Peter-Michael Asam mit Hilfe von Freunden.

Die Kirchtürme am Ähndl, im Ohlstadter Ortsteil Weichs und in Ohlstadt liegen auf einer Geraden, die am Gipfelkreuz des Rauhecks endet, erklärt Asam. Diese Gerade könne in jeder Wanderkarte nachempfunden werden. Zusätzlich hat die Gruppe um den Physiker mit einer Flugaufnahme aus einer Position hinter dem Rauheck-Gipfel sowie mit einer Tele-Aufnahme vom Ähndl „dieses Phänomen sichtbar gemacht“. Beim Blick durch eines der Rohre kann der Besucher die Deckung der drei Kirchtürme erkennen.

Am Sonntag, 3. September, werden die vom Murnauer Kunstschmied Franz Vögele gestalteten Aussichtspunkte eingeweiht: Jener am Rauheck nach der Bergmesse gegen 11 Uhr und der Aussichtspunkt am Ähndl im Zuge der Veranstaltung „Aufgspuid is“ um 16 Uhr am Wanderweg von der Georg-Kapelle zum Drachenstich. Dazu werden die Glocken aller drei Kirchen läuten. Menschen, die sich in der Nähe aufhalten, sollen dies laut Asam als Botschaft verstehen, ihren Geldbeutel zu öffnen und für regional tätige Betreuungseinrichtungen für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene spenden.

Von Kreisbote

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