Ausstellung widmet sich Plattform in der Bildungslandschaft

Jobmesse ein Erfolgsmodell

+
Die Jobmesse bewährt sich jedes Jahr aufs Neue. Davon überzeugten sich die Gäste bei der Ausstellungseröffnung im Foyer des Weilheimer Landratsamtes an der Stainhartstraße 7. Die Dokumentation „Von der Idee zur Erfolgsgeschichte“ lädt bis 31. Mai zur Besichtigung ein. Teil zwei der Ausstellung wird die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt vorstellen, die von Justina Eibl (re. im Bild) geleitet wird.

Weilheim – Auch die „Macher der ersten Stunde“ kamen zu Wort, als im Landratsamt an der Stainhartstraße 7 die Ausstellung zur Jobmesse eröffnet wurde. „Mein Job – Meine Zukunft“ hat sich zum Erfolgsmodell mit wertvollen Informationen rund um die Ausbildung etabliert und ist eng mit der Entwicklung der Wirtschaftsförderung im Landkreis verbunden.

Vor zehn Jahren wurde im Landkreis unter der Regie von Justina Eibl die Stabsstelle Wirtschaftsförderung eingerichtet. Wer die Akteure der heimischen Wirtschaft sind, was sie leisten und brauchen, wer ihre Interessen vertritt: All das wird jetzt in der Aussstellungsreihe 2013 im Foyer des Amtsgebäudes II dokumentiert. Teil 1 widmet sich einem „Leuchtturmprojekt“ der Wirtschaftsförderung, der Jobmesse. 

Fundiert ausgebildete junge Menschen sind wichtig für den Wirtschaftsstandort. Engagierte Vertreter von Schulen, Handwerk, IHK, Arbeitsagentur, Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und Wirtschaftsförderung schmiedeten gemeinsam das Konzept für die Jobmesse, die in zehn Jahren zu einer Plattform wurde, auf der heimische Unternehmen ihre Ausbildungsangebote präsentieren. 

 „Wir wollten neben den Schülern auch die Eltern gewinnen, weil sie über die Ausbildung mitentscheiden“, ergriff Penzbergs ehemaliger Realschulleiter Ehrenfried Mock das Wort. Um das Angebot bedürfnisgerecht zu gestalten, wurden Aussteller und Besucher zu ihren Erwartungen befragt. Der Jobmesse, „eine Art Börse“, kam nach Meinung der früheren IHK-Vizepräsidentin Heidrun Brugger zugute, dass ihr Rahmen überschaubar geblieben ist. Gestartet wurde mit 45 Betrieben, Schulen und Einrichtungen, inzwischen sind es 80. 

Zu den Machern der Jobmesse zählte der damalige Schulamtsdirektor Martin Barth: Schon in den 1980ern hätten bei den Ausbildungsplätzen Angebot und Nachfrage oft nicht übereingestimmt, stellte Barth fest. Sein Appell an die Akteure der Messe: „Bittschön, macht’s weiter!“ Den Wunsch, jedem Jugendlichen die passende Lehrstelle zu bieten, griff Landrat Dr. Friedrich Zeller auf. Er verwies auf den geographischen Wandel und den „Kampf um die Talente“. Die Jobmesse sei ein gutes Instrument, diesen Veränderungen gerecht zu werden. Glücklicherweise sei Weilheim-Schongau „ein Landkreis im Grünen mit hohem Industriebesatz“.

Meistgelesen

Kleiner Käfer, großer Schaden
Kleiner Käfer, großer Schaden
Fällaktion in Murnau
Fällaktion in Murnau
Verbundlösungen gehört die Zukunft
Verbundlösungen gehört die Zukunft
Existenz von Imkerei bedroht
Existenz von Imkerei bedroht

Kommentare