Ausstellung »Wie viel brauche ich – und wenn ja, wie viele?« im Foyer der Sparkasse eröffnet

Die Natur mit Kinderaugen sehen

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Bei der Ausstellungseröffnung hinten v. li. Robert Christian Mayer, Pressesprecher Sparkasse Oberland; Maria Hermann, Koordinatorin Umweltbildung BN Kreisgruppe Weilheim-Schongau sowie Vertreter der Umweltpädagogen Beate Modl, Ute Jahn und Markus Blacek zusammen mit einigen Kindern, die sich an dem Projekt beteiligten.

Weilheim – „Die Natur an sich ist wertfrei“ und Kinder hätten einen unvoreingenommenen Zugang zu ihr.

Das sagte Maria Hermann, Koordinatorin Umweltbildung Bund Naturschutz (BN) Kreisgruppe Weilheim-Schongau, bei der Eröffnung der Ausstellung „Wie viel brauche ich – und wenn ja, wie viele?“ Dazu wurde vor Kurzem in das Foyer der Sparkasse Oberland geladen, wo die farbenfrohen Fotos noch bis Freitag, 15. März, zu sehen sind. Sie entstanden im vergangenen Jahr bei 48 Aktionen des Netzwerks Naturzeit der Kreisgruppe des BN. Die über 700 Kinder stellten sich die Frage „Wie viel brauche ich – und wenn ja, wie viele?“ Die Beteiligten im Kindergarten- und Grundschulalter kommen aus Peißenberg, Peiting, Wildsteig, Steingaden, Bernried, Iffeldorf, Raisting und Weilheim.

Die Kinder waren während der Aktionen draußen unterwegs und machten sich Gedanken, welche elementaren Grundbedürfnisse der Mensch hat. Sie kamen auf die vier Faktoren Licht, Wasser, Luft und Boden. Diese wurden mit den eigenen Lebensstilen verglichen und auf ihre Nachhaltigkeit hinterfragt. So entstanden zum Beispiel kleine Kunstwerke aus Ton oder bunten Blättern, die von den begleitenden Umweltpädagogen des Netzwerks auf Fotos festgehalten wurden. Die Kinder hätten sich die ganze Fülle sowie den Reichtum der Natur angeschaut und seien „unsere Botschafter“ für Nachhaltigkeit, sagte Hermann. Was den bewussten Umgang mit Ressourcen angeht, könnten sich Erwachsene an ihnen ein Beispiel nehmen. Jeder sei gefragt, sich nicht nur gedanklich sondern auch mit Taten für ein bewussteres Leben im Einklang mit den Ressourcen einzusetzen. Das Projekt war ein Beitrag für die bayernweite Mitmachaktion KunstWerkZukunft der Akteure des Netzwerks Umweltbildung.Bayern.

Von Sofia Wiethaler 

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