Sammlung soll mit zeitgenössischen Werken erweitert werden – Sonderschau bis 3. September

Moderne Kunst fürs Stadtmuseum

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Bildhauer Ernst Wirtl gewann mit seiner Skulptur„Ecce Homo“ (re.) 2011 den Georg-Petel-Preis.

Weilheim – In einem Waldstück bei Hohenfurch hatte der Peitinger Künstler Ernst Wirtl (1923-2014) einst ein Stück Dornenbaum entdeckt, an dem er eine Dornenkrone aus Stacheldraht angebracht hat. Seine Skulptur „Ecce Homo“ und weitere zeitgenössische Arbeiten zeigt derzeit die Ausstellung „Wünsch dir was – Moderne Kunst fürs Stadtmuseum“.

Bis 3. September sind diese Werke der Nachkriegskunst, die mit Weilheims Geschichte in besonderer Verbindung stehen, zu besichtigen. Werke, die das Museum laut dessen Leiter Dr. Tobias Güthner „gerne in seiner Sammlung hätte“, da sie einen Teil der modernen Weilheimer Kunstgeschichte dokumentieren. Neben Schwarzweiß-Fotos von Klaus Illmann (1949-2012) hängen ein Denkmal-Modell von Egon Stöckle, ein Selbstportrait des Brücke-Malers Otto Herbig (1889-1971) oder ein Leuchtkasten mit Aufnahmen vom Weilheimer Lichtkunstfestival in der Ausstellung. Das Ziel dieser Sommerausstellung definiert Museumsleiter Güthner so: Private Sponsoren, die diese Idee unterstützen, könnten ja das eine oder andere ausgestellte Stück für das städtische Museum erwerben. In einer bereitgestellten Box haben viele Besucher einen Zettel hinterlassen mit dem Hinweis, welches Kunstwerk ihrer Meinung nach in die Museumssammlung aufgenommen werden sollte. Wer unter dem Motto „Wünsch dir was“ noch nicht über sein Lieblingskunstwerk abgestimmt hat, kann dies bis zum ersten Sonntag im September nachholen. Museum und Stadt, erklärt Güthner, wollen sich dann dafür einsetzen, dass das Kunstwerk mit den meisten Besucherstimmen angekauft werden kann.

Geöffnet hat das Weilheimer Stadtmuseum am Marienplatz jeweils Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Von Maria Hofstetter

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