Weilheimer Fachausstellung begeistert Auto- und Motorrad-Fans aus dem ganzen Oberland

Wieder ein Volltreffer

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Auf zwei ereignisreiche Tage freuten sich bei der Eröffnung der 42. Weilheimer Auto- und Motorrad- ausstellung: Organisator Klaus Hubl, Bürgermeister Markus Loth, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, MC-Vorstand Michael Steinhoff und MC-Ehrenvorsitzender Fritz Bentenrieder (v. li.).

Weilheim – Bürgermeister Markus Loth als Schirmherr der Auto- und Motorradausstellung brachte es bei der Eröffnung auf den Punkt: Er sei stolz, dass diese Veranstaltung weit über die Stadtgrenzen auf so großes Interesse stoße und Besucher aus dem ganzen Oberland anlocke.

Seit 1975 könne man sich hier optimal über Trends und Innovationen auf dem Kraftfahrzeugmarkt informieren und Modelle verschiedener Hersteller vergleichen. Landrätin Andrea Jochner-Weiß ergänzte, das Auto sei nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Ausdruck von Lebensstil. Bürgermeister Loth überbrachte die persönlichen Grüße von Verkehrsminister Alexander Dobrindt, der wegen wichtiger Maut-Termine in Berlin unabkömmlich war.

Das Erfolgsrezept sei laut Ausstellungsleiter Klaus Hubl eigentlich recht simpel. Auf kurzen Wegen könnten die Interessenten einzelne Marken miteinander vergleichen, intensiv bewerten und sich von kompetenten Verkäufern beraten lassen. Dass fast alle Aussteller mit dem Konzept einverstanden sind, beweist ihre Treue. Dafür konnten MC-Vorstand Michael Steinhoff und Ehrenvorsitzender Fritz Bentenrieder zwei Teilnehmer auszeichnen. Die Firma BMW-Martin aus Schongau stellt seit 40 Jahren ununterbrochen hier aus und der Nutzfahrzeugspezialist Motoren-Bauer aus Weilheim ist seit 30 Jahren dabei.

Der offiziellen Eröffnung folgte traditionell der Messerundgang mit Bürgermeister und Stadträten, der Landrätin sowie Vertretern von Behörden und Vereinen. Bevor man die neuesten Motorrad- und Automodelle inspizierte, gab es nostalgische Gefühle in der Oldtimer-Sonderschau von MC-Mitglied Hans März. Bei den Raritäten vom BMW 315 Sechszylinder mit 15 PS von 1936 bis zum Triumph K 9 Supra-Motorrad von 1929 brachte die Landrätin ein Zitat von Kaiser Wilhelm II: „Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd.“

Weilheimer Auto- und Motorradausstellung

 © Dieter Roettig
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Die Landrätin war viel gefragt beim Promi-Rundgang. So überredete sie Magnus Albrecht von der Firma Autokran Albrecht zu einer luftigen Fahrt in 70 Meter schwindelnde Höhe, von wo sie einen grandiosen Rundblick auf das gesamte Ausstellungsgelände genießen konnte. Zauberkünstler „Tombeck“ holte sie am Stand von Auto & Service als Assistentin auf die Bühne. Sie musste ihm mit sehr skeptischen Blicken einen langen Nagel aus der Nase ziehen, den er sich mit einem Hammer eingeschlagen hatte. Was gruselig aussah, war natürlich ein Trick, den sich die Fußballprofis vom FC Bayern immer wieder wünschen, wenn Tombeck bei ihren Weihnachts- oder Meisterschaftsfeiern auftritt. Am Stand von Mercedes wollte man Jochner-Weiß spaßeshalber zu einem PS-starken roten Dienstwagen zum Preis einer Eigentumswohnung überreden. Als am Sonntagabend die letzten Besucher das Gelände verlassen hatten, zog Organisator Klaus Hubl zufrieden Resümee: „Kaiserwetter, über 14 000 Besucher, keinerlei negative Vorkommnisse. Nur die berühmte 1/2 Meter-Bratwurst war schon am Sonntag-Nachmittag ausverkauft.“ Ein Minuspunkt, den die Veranstalter wohl verkraften können.

Von Dieter Roettig

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