Betriebe nehmen auch kurzfristig Bewerber an

In der Region Weilheim-Schongau fehlen Azubis

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Landkreis – Anfang September beginnen im Landkreis wieder zahlreiche Schulabgänger eine Ausbildung. 474 Jugendliche davon haben sich für einen IHK-Beruf entschieden.

Nach der vorläufigen Statistik zum Beginn des Ausbildungsjahres ist dies ein Minus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Betriebe müssten wegen des zunehmenden Fachkräftemangels „alle Register ziehen, um ihre Lehrstellen besetzen und selbst ihren Nachwuchs ausbilden zu können“, sagt Klaus Bauer, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau. Laut Statistik der Arbeitsagentur sind im Landkreis aktuell noch 258 Lehrstellen frei, berücksichtigt sind hier auch Lehrstellen im Handwerk und in den freien Berufen. Den freien Stellen stehen 56 als unversorgt gemeldete Bewerber gegenüber. Bauer ermutigt bislang erfolglose Schulabgänger: „In praktisch allen Branchen nehmen Betriebe noch kurzfristig Bewerbungen an. Bis in den Oktober hinein kann man noch gut in die Ausbildung einsteigen.“ Zu den „Top 5“ der IHK-Ausbildungsberufe im Landkreis zählen Einzelhandelskaufleute, Verkäufer, Chemielaboranten, Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker. Auch 23 Flüchtlinge gehören zu den neuen Auszubildenden in Industrie, Handel und Dienstleistungen. Insgesamt sind in der Region Weilheim-Schongau 62 Flüchtlinge in einer IHK-Ausbildung. Mehr Infos und Zahlen vom regionalen Arbeitsmarkt im August in der Mittwochsausgabe.

Von Kreisbote

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