Kostenloses Angebot der Gemeinden

Badebus im Landkreis Weilheim-Schongau wieder auf Tour

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Ab dem 29. Juli fährt wieder der Badebus: (v.li.) Robert Christian Mayer (Sparkasse Oberland), Martin Fortmaier (Bürgermeister Eglfing), Markus Huber, Johanna Vogl (RVO), Thomas Feistl, Andreas Kosian und Ingrid Haberl (Vorstand Gemeindewerke Peißenberg).

Weilheim-Schongau – Wo lassen sich die heißen Sommertage besser verbringen als im Freibad? Damit auch viele Kinder die Möglichkeit haben, dorthin zu gelangen, nimmt der Badebus wieder seinen Betrieb auf.

Die Gemeinden Eberfing und Polling haben den Badebus, dessen Ziel die Rigi Rutsch‘n in Peißenberg ist, reaktiviert. Ab Montag, 27. Juli, bis Mittwoch, 2. September, gibt es immer montags und mittwochs die kostenlosen Fahrten. Die Haltestellen: 13.25 Uhr in Eberfing, Bushaltestelle am Dorfplatz; 13.30 Uhr in Etting am Maibaum; 13.35 Uhr in Polling, Bushaltestelle Hofmarkstraße; 13.40 Uhr in Oderding am Maibaum. Die Rückfahrt ist jeweils um 18 Uhr. Falls die Fahrt witterungsbedingt entfällt, gibt die Gemeinde Polling dies auf ihrer Webseite bekannt.

Auch andere Gemeinden machen mit

Er fährt seit knapp 40 Jahren – und auch die Corona-Pandemie kann ihn nicht aufhalten: Gemeint ist der von der Sparkasse Oberland, dem Regionalverkehr Oberbayern (RVO) und den Hungerbachtalgemeinden Eglfing, Huglfing und Oberhausen gesponserte Badebus in den Sommerferien.

Wie im vergangenen Jahr steuert der Badebus auch heuer vier Mal das Plantsch in Schongau (29. Juli sowie 5., 19. und 26. August) sowie vier Mal die Rigi-Rutsch‘n in Peißenberg (10., 11., 13. und 14. August) an. Bei den Hin- und Rückfahrten gilt wegen der Pandemie-Schutzbestimmungen im Bus Maskenpflicht. Auch werden die Kontaktdaten aufgenommen. Kinder unter zwölf Jahren müssen von einer volljährigen Aufsichtsperson begleitet werden – „ansonsten läuft alles normal“, erklärte Plantsch-Chef Andreas Kosian beim Pressegespräch im Huglfinger Rathaus. Die Sponsoren legen jedes Jahr rund 5 000 Euro auf den Tisch, um die Busfahrt sowie den Badeeintritt für die Kinder und Jugendlichen kostenlos anzubieten. Sowohl die Rigi-Rutsch‘n als auch das Plantsch gewähren den Organisatoren ermäßigte Ticketpreise.

Im Durchschnitt nehmen an den Badebusfahrten rund 40 Kinder und Jugendliche teil. „Ich glaube, dass es heuer mehr sein werden, weil viele Familien wegen der Corona-Krise nicht in den Urlaub fahren“, mutmaßt Oberhausens Bürgermeister Thomas Feistl. Ähnlich optimistisch ist sein Huglfinger Amtskollege Markus Huber. Beim örtlichen Ferienprogramm hätten sich trotz Corona 85 Kinder angemeldet. Deshalb könne man auch beim Badebus auf eine gute Resonanz hoffen: „Ich gehe davon aus, dass es da so ähnlich sein wird“, meinte Huber.

Der Badebus fuhr das erste Mal 1982 und zwar in die damals gerade neu errichtete Rigi-Rutsch‘n. Hintergrund war unter anderem, dass die Kinder in Oberhausen nicht mehr in der Ach baden konnten, weil der Fluss zu stark verunreinigt war. Seit dem Großbrand in der Rigi-Rutsch‘n im Jahr 2016 ist auch das Plantsch in den Fahrplan aufgenommen worden.
Von Bernhard Jepsen/kb
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