Weg wie warme Semmeln

Bäckerei in Seeshaupter Markthalle eröffnet

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Das Team des „BahnhofsBäck“ in Seeshaupt: Ulrike Andre (links), Heidi Wagner, Silke Limpert.

Die warmen Semmeln gelten redensartlich als besonders begehrte Ware des Bäckers. Obwohl das Geschäft „BahnhofsBäck“ in der Seeshaupter Markthalle erst am 23. Juli eröffnet hat, ist die Resonanz schon jetzt sehr groß. Das Backwarengeschäft schließt nicht nur eine Versorgungslücke in dem Erholungsort am Starnberger See. Neben klassischen Backwaren, die frisch von den Bäckereien Huber und Eberl stammen, hat sich das „BahnhofsBäck“ auf das Angebot regionaler Produkte spezialisiert. Ob zum Verzehr vor Ort oder zum Mitnehmen: Das fünfköpfige Team bietet ebenso verschiedene Kalt- und Warmgetränke, belegte Brötchen, eine umfangreiche Auswahl an warmen Brotzeiten, Snacks und Süßes an. Mit seinen Pfandbechern unterstützt das Geschäft die Recup-Initiative.

Endlich hat Seeshaupt eine zweite Bäckerei. Konnten Einheimische wie Gäste ihre Backwaren nur in einer Bäckerei Nahe des Starnberger Sees oder in der Supermarktfiliale beziehen, versorgt das „BahnhofsBäck“ vor allem Kunden aus dem näheren Wohnumfeld, aber auch Pendler, die in München arbeiten. 

Seit dem 23. Juli ist das Geschäft geöffnet. Ulrike Andre und Heidi Wagner leiten das „BahnhofsBäck“ und werden von drei weiteren Mitarbeiterinnen tatkräftig unterstützt. „Bei uns gibt es keine Aufbackware“, ist der gelernten Einzelhandelskauffrau wichtig. Täglich wird das „BahnhofsBäck“ mit frischen Waren von den Bäckereien Huber und Eberl beliefert. Sie reichen von Semmeln, über Süßwaren bis hin zu verschiedenen Brotsorten. Vor allem Dinkel- und Roggenprodukte stehen hoch im Kurs. 

Darüber hinaus hat das „BahnhofsBäck“ verschiedene belegte Semmeln sowie Kuchen und Torten im Angebot. „Künftig werden wir auch vegane Brötchen anbieten“, ergänzt Andre. Kalte und warme Getränke runden das Angebot ab. Beim Coffee-to-go setzt das Geschäft auf Recup. Dabei handelt es sich um ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher. Und so geht´s: Erstens: Coffee-to-go im Recup statt im Einwegbecher bestellen, ein Euro Pfand hinterlegen. Zweitens: Kaffee unterwegs genießen. Und schließlich leeren – benutzten - Becher deutschlandweit bei allen Recup-Partnern zurückgeben und Pfand zurückbekommen. Alle Recup-Ausgabestellen sind übrigens unter app.recup.de gelistet. „Ich finde es toll, dass wir mit den Bechern einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können“, sagt Andre. Dazu passt auch, dass die komplette Markthalle ausschließlich mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben wird. Das Team füllt aber auch gerne mitgebrachte Kaffeebecher auf. 

Neben dem Brotzeit- und Backsortiment hat das „BahnhofsBäck“ regionale Spezialitäten im Angebot. Dazu gehören Freilandeier aus Marnbach vom Geflügelhof Hardtwiese ebenso wie verschiedene Mehl-, Nudel- und Müslisorten von der Off-Mühle aus Sindelsdorf oder selbstgemache Marmelade. Auch Honig vom Seeshaupter Imker, feine Liköre von Graf aus Pähl sowie Speck aus Peißenberg gehören zum Sortiment. Darüber hinaus gibt es ein kleines, aber feines Angebot an Weinen, ausgesucht vom „Fischmeister“ in Ambach. 

Wer möchte, kann sich aus dem Sortiment einen Geschenkkorb zusammenstellen lassen oder vorbereitete kaufen. Und nicht mehr lange soll es dauern, bis das „BahnhofsBäck“ auch Frühstück anbietet. Bald soll es gemütliche Sitzgruppen für drinnen und draußen geben. Vor allem für Pendler sind die Öffnungszeiten relevant: Werktags ist das Geschäft schon ab 6.30 Uhr geöffnet, an Samstagen ab 7 Uhr. Ulrike Andre weist darauf hin, dass das „BahnhofsBäck“ vom 16. August bis 5. September nur von der Bäckerei Eberl beliefert wird. Ab dem 7. September sind beide wieder für ihre Kunden da.

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