Übergabe des "BAERchen"-Konzepts im Kindergarten St. Anna

Kinder zur Bewegung bringen

+
V. li. hi. Nadine Bleich, Kindergarten St. Anna; Nicole Hesele-Wandinger, stellvertretende Leitung  Kindergarten St. Anna; Sandra Hütter, Planung TSV; Christoph Annaberger, FSJler TSV; Traude Mandel, BSJ; Dieter Pausch, TSV; Angelika Flock, dritte Bürgermeisterin und Referentin für Kindertagesstätten mit den begeisterten Kindern des Kindergartens St. Anna.

Weilheim – Am Mittwoch wurde das „BAERchen“-Konzept“, das die Bewegung der Kinder fördern soll, von der Bayerischen Sportjugend (BSJ) an seine Kooperationspartner, den TSV Weilheim und den Kindergarten St. Anna, übergeben.

Besonders gut an diesem Projekt ist nach Aussage von Dieter Pausch, Vorsitzender des TSV, „dass es weg vom sporadischen Sport geht“. Innerhalb des Programms verpflichtet sich der Kindergarten St. Anna nämlich dazu, ungefähr ein Jahr lang wöchentlich eine Sportstunde auszurichten und konkrete Tipps zur Ernährung zu geben.

Zwar hatten viele Einrichtungen Interesse daran gezeigt, doch letztendlich fiel die Wahl auf die Einrichtung St. Anna. Einer der Gründe dafür ist die Nähe zum Sportplatz. Außerdem verfügt der Kindergarten über einen eigenen Raum, in dem die Kinder auch bei schlechtem Wetter Sport treiben können. Die Sportstunden werden von Christoph Annaberger geleitet, der gerade beim TSV sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) leistet. Pro Stunde können sich 13 bis 15 Kinder zusammen sportlich betätigen. Damit alle gleich oft teilnehmen können, werden die Gruppen jede Woche getauscht. Alle vier Wochen kann dann etwas Neues begonnen werden.

Das „BAERchen“-Konzept soll Vorreiter für das KISS-Projekt (Kinder Sportschule) sein, das anlaufen soll, sobald die neue Turnhalle in Weilheim gebaut ist. In dieser Sportschule, erklärte TSV-Chef Pausch, sollen auch die sportlichen Defizite jüngerer Kinder behoben werden. Gründe für diese Defizite sind laut Traude Mandel, Vorsitzende der Bezirksjugendleitung Oberbayern der BSJ, dass die Eltern oft davor Angst haben, ihre Kinder alleine im Freien spielen zu lassen. Das kann zur Folge haben, dass die Kinder weniger ausprobieren. Deshalb ist es wichtig, die Eltern aktiv in das Konzept mit einzubeziehen. Nur so wird gewährleistet, dass die Sport- und Ernährungsbausteine des Programmes zu Hause weitergeführt werden.

Von Sofia Wiethaler

Auch interessant

Meistgelesen

"Der Tiger" ist wieder zu Hause
"Der Tiger" ist wieder zu Hause
Notlandung im Getreidefeld
Notlandung im Getreidefeld
Bauland wird immer teurer
Bauland wird immer teurer
Betrunkener 62-Jähriger kollidiert mit Gegenverkehr
Betrunkener 62-Jähriger kollidiert mit Gegenverkehr

Kommentare