Big Band des Weilheimer Gymnasiums feiert runden Geburtstag mit einem musikalischen Feuerwerk

30 Jahre flotter Sound

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Seit 30 Jahren liefert sie flotten Sound: Die Big Band des Gymnasiums Weilheim.

Weilheim – Von „Computer“ bis „Moten Swing“ schwang sich der musikalische Bogen des Konzerts der Big Band vom Gymnasium Weilheim. Mit ihrer Musik begeisterten sie am Samstag die Zuhörer in der Stadthalle.

Mit einem sehr abwechslungsreichen Programm feierte das Ensemble um Arthur Lehmann seinen 30. Geburtstag. Schmerzlich vermisst wurde Klaus Ostermeier, Gründer und Mentor des Ensembles, der 2015 verstorben war. Ihm zu Ehren wurde der Klassiker „Sing, sing, sing“ von Louis Prima angestimmt, eines seiner Lieblingsstücke.

Nach dem Auftakt „Computer“ von Bob Mintzer hielt Oberstudiendirektor Hermann Summer Rückschau auf die Big Band-Geschichte an seiner Schule, dankte den Leitern, Musikern und Helfern und zog eine Erfolgsbilanz des Orchesters. Dann übernahm Michael Heidenreich, der vor fünf Jahren Abitur gemacht hatte, die Moderation des musikalischen Feuerwerks. Dabei zeigte die neue Stimme der Big Band, Anna-Maria Steier, was sie drauf hat. Ob Klassiker, wie „On the Sunny Side of the Street“, oder der vom Girl abgewandelte „Boy from Ipanema”, aber auch jüngere Stücke wie „Valerie” interpretierte sie überzeugend in angenehm unaufgeregter Art.

Die Nachwuchsensembles Junior Big Band I und II gaben Kostproben ihres Könnens: Die „Einsteiger“, die diesen Titel keineswegs verdient haben, mit Victor Lopez „Drama for your Mama“, die Mittleren mit Standards wie „Super-Sized“ oder „Pacific Attitude“. Die standesgemäße Verabschiedung der Abiturienten, die heuer letztmals mit der Big Band auf der Bühne standen, durfte nicht fehlen. Christian Meyer, Ignaz Kölbl, Michael Lampl und Constantin Hauck hatten Geschenke vorbereitet. Arthur Lehmann und Organisator Stephan Kastner erhielten Reserve-Krawatten für bei Auftritten vergessene Kulturstricke; der Band hinterließen sie ein selbst gebautes, portables Trompeter-Podest, das vor allem in den Proben davor stehende Posaunisten vor Gehörschäden schützen soll.

Bei dem im Programm ausgedruckten „Moten Swing“ war längst noch nicht Schluss: Das begeisterte Publikum entließ die Musiker erst nach einer ganzen Reihe von Zugaben.

Von Bianca R. Heigl

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