Wieder zusammengekommen

Bayernbund nimmt sein Jahresprogramm mit Feldmesse auf

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Nach der feierlichen Messe für die verstorbenen Mitglieder: In der Mitte Pfarrer Hartwig Obermüller, links neben ihm Familie Deschler sen, rechts Familie Deschler junior und Kreisvorsitzender Ludwig Bertl.

Deutenhausen/Region – Bedingt durch die Corona-Krise musste der Bayernbund-Kreisverband Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen die Veranstaltungen, die für das erste Halbjahr 2020 geplant waren, alle auf unbestimmte Zeit verschieben. Die Lockerungen für Vereinsveranstaltungen, die von der Staatsregierung in den letzten Wochen zugelassen wurden, erlaubten jetzt einen Neustart.

Den Auftakt bildete eine Feldmesse, für die Weilheim-Schongaus Altlandrat Luitpold Braun in diesem Jahr die Crescentia-Kapelle in Deutenhausen bei Weilheim auf dem Hof der Familie Deschler ausgesucht hatte. Über 30 Mitglieder des Kreisverbandes und Angehörige der Familie Deschler nahmen an dem Gottesdienst teil, der von Pfarrer und Bayernbundmitglied Hartwig Obermüller als Deutsche Messe von Franz Schubert gestaltet wurde.

Ihren Namen hat die Deutsche Messe daher, dass sie – anders als die meisten geistlichen Werke der Zeit –, die deutsche Sprache verwendet. Die Gesänge der Deutschen Messe sind im kirchlichen Alltag, insbesondere in Österreich und in Süddeutschland, bis zum heutigen Tag nach wie vor sehr verbreitet und populär geblieben.

Ein besonderes Andenken erfuhren die verstorbenen Mitglieder des Bayernbund-Kreisverbandes, insbesondere die jüngst verschiedenen Biwi Rehm, Volksmusiklegende aus Garmisch-Partenkirchen und Altbürgermeister Klement Sesar aus Peiting.

Musikalisch umrahmt wurde die Messe von Bayernbundmitglied Robert Kassebaum mit einer Drehorgel. Die Epistellesung hat Irmgard Braun übernommen. Am Ende der Messe sangen die Teilnehmer gemeinsam die Bayern-Hymne.

Der Kreisvorsitzende Ludwig Bertl dankte Pfarrer Obermüller für die Gestaltung der Messe und insbesondere der Familie Deschler, dass sie den Gottesdienst in und vor ihrer Kapelle ermöglicht hat. Zur Kapelle selbst gaben die Eheleute Deschler interessante Erläuterungen. Sie ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert, denn sie wurde 2002 aus ihrer privaten Initiative in moderner Bauweise errichtet. Baukörper und Innengestaltung erfolgten aus der selben Hand.

Durch die Belichtung von allen Seiten entsteht eine helle und heitere Atmosphäre. Die vier Fenster in den Farben rot, grün, blau und gelb stehen für die vier Elemente. Nach ihrer Fertigstellung wurde die Kapelle vom Augsburger Weihbischof Dr. Anton Losinger geweiht.

Die Teilnehmer der Veranstaltung trafen sich anschließend im Gasthof Post in Eberfing zu einem gemeinsamen Mittagessen und freuten sich darüber, dass endlich wieder Veranstaltungen des Bayernbundes stattfinden dürfen.

Derzeit laufen beim Bayernbund-Kreisverband bereits die Vorbereitungen für weitere Veranstaltungen, über die Mitglieder und Öffentlichkeit rechtzeitig informiert werden.

Von Kreisbote

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