Endlich wieder Biergarten

Wirtschaftsminister und DEHOGA Präsidentin mit erster Freiluft-Maß

DEHOGA Präsidentin Angela Inselkammer und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stoßen mit einer Maß an.
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DEHOGA Präsidentin Angela Inselkammer und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freuen sich über die Wiedereröffnung der Außengastronomie
  • Stephanie Novy
    vonStephanie Novy
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    Ulrike Osman
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Region – Der Wirtschaftsminister hat seine Wirtschaften wieder: Zum Start der Außengastronomie im Landkreis Landsberg kam Hubert Aiwanger eigens in den Biergarten beim Brückenwirt in Kaufering. Gemeinsam mit Angela Inselkammer, der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA Bayern) eröffnete er standesgemäß mit einer Maß Bier die Biergartensaison.

„Endlich können wir uns wieder an einen Tisch setzen. Es kehrt Normalität zurück“, freute sich Aiwanger, der – wie alle anderen Teilnehmer am Pressetermin – einen negativen Coronatest vorgelegt hatte, bevor er das Gelände betrat. Die überraschten Gäste an den Biertischen zückten die Handys, während Aiwanger sein Statement abgab und vor diversen TV-Kameras in Mikrofone sprach.

„Dringend notwendig“ sei es, dass die Gastronomen wieder Geschäft machen dürfen, betonte der Wirtschaftsminister. Denn die zwei Milliarden Euro Hilfsgelder der Staatsregierung seien „nur ein Teil dessen, was verloren gegangen ist“, und hätten nicht alle Verluste auffangen können. Der wirtschaftliche Schaden gehe in die Milliarden, der gesellschaftliche lasse sich nicht ermessen. Das soziale Miteinander habe gelitten, Vereine hätten Mitglieder verloren.

Kritik übte der Wirtschaftsminister erneut an der monatelangen Schließung der Gastbetriebe. Schließlich habe es dort keine nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen gegeben und die Zahlen seien trotz der Schließung nach oben gegangen. „Die Gastronomie kann es nicht gewesen sein.“

Inselkammer sprach gar von „sechs Monaten Berufsverbot“, die endlich beendet seien. „Heute ist ein Freudentag.“ Die Branche sei bestens vorbereitet. Nun müsse man nur noch „zeigen, dass wir‘s können“.

Ob die Außengastronomie öffnen darf, hängt vom jeweiligen 7-Tage-Inzidenzwert eines Landkreises ab. Dieser muss an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegen. Ist das der Fall, darf die Außengastronomie bis 22 Uhr öffnen. Vorab müssen Gäste einen Termin buchen und abseits ihres Sitzplatzes eine Maske tragen.

Zudem gilt: Wer mit Personen aus einem anderen Haushalt sitzen möchte, muss einen negativen Test vorlegen. Ein Schnell- oder Selbsttest darf maximal 24 Stunden alt sein und ein PCR-Test 48 Stunden.

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