Livekonzerte in Peißenberg beginnen

Behutsamer Neustart für die Tiefstollenhalle

Freuen sich, dass es in der Tiefstollenhalle wieder losgehen kann (v.li): Der kürzlich zum Eventmanager erkorene Walter Eiden, Vereinsvorstand Günther Schatz und Heinz Kirstein, der für die Öffentlichkeitsarbeit und die Technik zuständig ist.
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Freuen sich, dass es in der Tiefstollenhalle wieder losgehen kann (v.li): Der kürzlich zum Eventmanager erkorene Walter Eiden, Vereinsvorstand Günther Schatz und Heinz Kirstein, der für die Öffentlichkeitsarbeit und die Technik zuständig ist.
  • Ursula Gallmetzer
    VonUrsula Gallmetzer
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Peißenberg – Mit den sinkenden Inzidenzen sind auch Kulturveranstaltungen wieder erlaubt. Prompt haben die Zuständigen des Kulturvereins reagiert. Das erste Konzert findet bereits am 2. Juli statt.

„Wir spüren bei allen den Wunsch, endlich wieder anzufangen“, sagt Günther Schatz. Sowohl die Mitglieder des Vereins als auch die Künstler könnten es ebenso kaum erwarten wie die Besucher. Dennoch ist für den Vorstand des Kulturvereins wichtig: „Behutsam und kontrolliert“ soll alles ablaufen, wenn die ersten Veranstaltungen in der Tiefstollenhalle starten.

„Wir müssen uns an die AHA-Regeln halten“, erklärt Schatz. Derzeit gilt auch während der gesamten Dauer einer Veranstaltung noch die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Dennoch wollen die Verantwortlichen den Besuch so einfach wie möglich gestalten. Bei einer Inzidenz unter 50 ist daher kein Corona-Test nötig. Auch hinsichtlich der Gruppen, die kommen, gibt es erfreuliche Nachrichten: Bis zu zehn Personen dürfen gemeinsam an den Events teilnehmen und können auch nebeneinander sitzen, wenn sich einer von ihnen registrieren lässt und sie zusammen am Einlass ankommen. Dort werden sie dann von Mitgliedern des Vereins an ihren Platz geführt. Zu Menschen außerhalb der eigenen Gruppe muss der Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden. „Das regeln wir durch die Stuhlreihen“, erklärt Schatz. Da die Tiefstollenhalle sehr groß ist, können so – je nachdem, wie die Gruppen aufgeteilt sind – mindestens 90 Gäste dem Kulturvergnügen frönen.

Am Freitag, 2. Juli, eröffnet die Weilheimer Band „Best Cellar R@z“ um 20 Uhr das Sommerprogramm. Sie bietet Rockmusik mit Titeln von den 1960er- bis zu den 1990er-Jahren und interpretiert diese aus vollem Herzen, authentisch und handgemacht. Der Abend garantiert eine Reise durch über 30 Jahre Rockgeschichte.

Der nächste Termin steht am Samstag, 17. Juli, um 20 Uhr an. Dann reist das Duo „Pianotainment“ an. Die beiden Musiker sind für gewöhnlich in der ganzen Welt unterwegs und begeistern dort das Publikum mit ihrer perfekten Symbiose aus kreativer Piano-Comedy und virtuosem Klavierspiel. Die außergewöhnliche Mischung aus Klassik, Jazz und Pop verspricht ein einzigartiges Konzerterlebnis. Karten für beide Veranstaltungen gibt es online sowie bei „PeissenBUCH“ in Peißenberg und „Buch am Bach“ in Peiting.

Ebenso sind dort schon Tickets für kommende Veranstaltungen erhältlich. Denn in die Zukunft blickt der Kulturverein optimistisch: „Die Oktobertermine sind schon fixiert“, freut sich Schatz. Geplant sind alle für drinnen. Zwar habe es Überlegungen gegeben, auch Events im Freien anzubieten, doch das Wetterrisiko sowie der Aufwand seien zu hoch. Auch mit den Künstlern für die nächsten beiden Jahre werde bereits verhandelt. Die Buchungen für 2022 und 2023 müssen – vor allem bei bekannten Musik- oder Kabarettgrößen – bereits jetzt getätigt werden.

Eine Neuerung wird es bereits im nächsten Monat gegeben, an der in diesen Tagen getüftelt wird. Eine große Leinwand wird installiert; ebenso die dazugehörige Kameratechnik im Saal. So soll es auch für Zuschauer im hinteren Bereich der Halle durch eine Liveübertragung ermöglicht werden, einen besseren Einblick in die Geschehnisse auf der Bühne zu bekommen. Ob das bereits Anfang Juli funktioniert, ist noch unklar. Aber: „Bis zum 17. Juli klappt es bestimmt“, ist sich Heinz Kirstein, der sich um die neue Technik kümmert, sicher.

Es kann also nach der langen Pause wieder losgehen. Der Vereinsvorstand ist glücklich: „Das Gefühl des gemeinsamen Erlebens ist nur vor Ort möglich.“

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