Circa 400 Besucher bei Benefiz-Open-Air "Mission Possible – unsere ART zu denken"

"Wir sind sehr glücklich"

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Den Anfang machten beim Showprogramm die Akteure des Showensembles „Vaganti.“

Weilheim – In solchen stürmischen Zeiten müsse man zusammenhalten, so Weilheims zweiter Bürgermeister Horst Martin bei der Eröffnung des Showprogramms des Benefiz-Open-Airs „Mission Possible – unsere ART zu denken“ am Samstagabend.

Zuvor hatte es ab halb sechs Uhr bereits ein Festivalprogramm in lockerer Atmosphäre gegeben, so Mitorganisatorin Sylvia Kluthe. Für die jüngeren Besucher der Veranstaltung gab es eine Kinderarea mit Attraktionen wie einer Hüpfburg und einem Kinderspielmobil. Um 20.30 Uhr startete dann das Showprogramm.

"Mission Possible"

Über den Tag zeigten circa 100 Akteure auf der Bühne, die am Sportplatz am Zotzenmühlweg aufgebaut war, ihr Können. Mit dabei waren unter anderem das Showensemble „Vaganti“, die Weilheimer „Klangfabrik“ und der Gospelchor „Happy Voices“. Für das leibliche Wohl war mit Getränken und afrikanischen Leckereien gesorgt. Diese Mischung lockte circa 400 Besucher an, die zusammen mit dem zehnköpfigen Organisationsteam von „Mission Possible – unsere ART zu denken“ den Abend genossen.

Somit fiel das Resümee des Teams, das zuvor noch nie ein Open Air geplant hat, positiv aus. Sie seien erst mal „heil froh“ gewesen, dass es nicht geregnet habe, sagte Kluthe. Zudem sei es eine „wahnsinnig schöne Stimmung“ gewesen. „Wir sind sehr glücklich“.

Entstanden ist die Idee zu dem Projekt durch die Reisepläne einer kleinen Gruppe, die nächsten Monat nach Ghana fliegt. Der Weilheimer Michael Akpaglo, gebürtig in Ghana, hat einige Freunde eingeladen, seinen Heimatort Ho in Ghana zu besuchen und dort drei Wochen zu verbringen. Akpaglo unterstützt bereits seit vielen Jahren vor Ort das Hilfsprojekt „Adaklu Kpetsu school project“. Das Projekt setzt sich insbesondere für nachhaltige Bildung sowie für den Aufbau von Schulen und Kindergärten ein.

Der Erlös des Benefiz-

Open-Airs soll nun bei der Errichtung eines Anbaus sowie bei der Anschaffung von Schulheften und Uniformen helfen, sagte Kluthe. Sie und ihre Freunde wollen vor Ort auch Workshops mit den Kindern durchführen.

Von Sofia Wiethaler

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