Benefizauktion für die neue Orgel

Raritätenversteigerung am 4. November in der Stadthalle – Weitere Spender und Helfer gesucht

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Die Initiatorin der Benefiz-Auktion „Eine neue Stimme für die Stadtpfarrkirche“ Anne-Marie Rawe (zweite v. li.) hofft gemeinsam mit ihren Mitstreitern v. li. Dr. Ulrich Bracker, Jürgen Geiger, Eng- elbert Birkle auf viele Bieter und Käufer. Die Auktion findet am 4. November, ab 15 Uhr in der Stadthalle statt.

Weilheim – Seit der niederschmetternden Diagnose der Sachverständigen der Diözese Augsburg Anfang des Jahres 2017, dass die Orgel der Stadtpfarrkirche nicht mehr reparaturfähig ist (wir berichteten) konzentrieren sich die Bemühungen der Kirchenstiftung Mariae Himmelfahrt auf die Anschaffung einer leistungsfähigen neuen Orgel.

Ein solches Instrument kostet zwischen 800 000 Euro bis zu einer Millionen. Etwa ein Drittel der Summe ist bislang vorhanden. Dazu trugen auch verschiedene Spendenaktionen der Vereine, unter anderem das Turmbläser-Konzert, eine Spende des Katholischen Frauenbundes aus dem Verkauf der Kräuterbusch-

en, der Erlös des Pfarrfestes Mitte August und die Orgel-Besichtigungsfahrten, bei.

Neuester Baustein wird die geplante Benefizauktion von einzigartigen oder originellen Raritäten, Bildern, Porzellan, Silberschmuck, hochwertigen Accessoires und Kleidung am Sonntag, 4. November, um 15 Uhr in der Weilheimer Stadthalle sein. Die Idee dazu hatte Anne-Marie Rawe, die die bisherigen Meldungen und Aktionen genau verfolgte. „Ich hatte bereits mit einer ähnlichen Benefiz-Auktion 2001 für die Russlanddeutschen viel Erfolg. Warum nicht jetzt auch für die neue Orgel. Ich betrachte das als meine christliche Intention. Beim Ausräumen unseres Kellers bin ich auf eine erkleckliche Zahl von schönen Raritäten gestoßen. Dr. Ulrich Bracker hat die Auktionsidee aufgegriffen und vervollkommnet. Weitere tolle Einzelstücke wurden seither von zahlreichen Mitstreitern gespendet“, erklärte Rawe beim Pressegespräch mit Dr. Bracker, Organist Jürgen Geiger und Stadtpfarrer Engelbert Birkle am auf der Orgelempore.

„Wir wünschen uns nun, dass viele Menschen die Veranstaltung besuchen, mitsteigern, kaufen und so zur Finanzierung unseres Projekts beitragen. Der gesamte Erlös dieses Tages wird dazu verwendet. Die wertvollsten Stücke werden versteigert, mehrfach vorhandene verkauft“, so die vier Initiatoren. Wer sich an der Aktion als Raritätenlieferant (keine Flohmarktware), Helfer bei Auf- und Abbau der Tische oder Verkäufer beteiligen möchte, kann sich unter amrawe@gmx.de bei Rawe melden. Es kann aber auch auf das Orgelkonto bei der Sparkasse Oberland gespendet werden. IBAN DE27 1030 0000 3539 04.

Stand der Dinge: In den vergangenen Monaten wurden fünf namhafte Orgelbauer mit Leistungsbeschreibungen des Orgelsachverständigen der Diözese angeschrieben um Angebote einzuholen. Ein Auftrag kann erst erteilt werden, wenn zwei Drittel der Kosten gesichert sind. 

Von Georg Müller

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