Kreisausschuss votiert einstimmig für Bauvorhaben – Circa 1,4 Millionen Euro Kosten veranschlagt

Die Bergstraße ruft

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An der Bergstaße in Hohenpeißenberg sollen künftig mehrere Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Hohenpeißenberg – Eine ganze Palette an Mängeln weist die Kreisstraße WM 22 im Bereich der Bergstraße auf. Um die Situation dort zu verbessern, soll der Landkreis für einen Teilausbau einschließlich der Erneuerung der Straßenentwässerung nun etwas tiefer in die Tasche greifen.

Was genau gemacht werden muss, erklärte Andreas Lenker vom Staatlichen Bauamt Weilheim in der letzten Sitzung des Kreisausschusses am Montag. Demnach sei ein Vollausbau am Beginn der Bergstraße auf einer Länge von 220 Metern mit einer Verbreiterung der Fahrbahn von circa 4,60 m auf 6 m nötig. Dabei soll die Entwässerung der Straße so gestaltet werden, dass angrenzende Häuser auch vor Starkregen sicher sind. Bereits 2016 und 2017 kam es nämlich durch starke Regenfälle zu Problemen mit dem abfließenden Oberflächenwasser, weswegen die Keller einiger Wohnhäuser vollliefen. Kurzfristig errichtete die Straßenmeisterei Peiting mit Holzbohlen deshalb ein Provisorium. Im Zuge der Sanierung soll, auf Wunsch der Anlieger, auch ein Lärmschutz geschaffen werden. Den dafür erforderlichen Mehrkostenanteil für die Erhöhung der Stützmauer trägt die Gemeinde Hohenpeißenberg.

„Die Straßengräben stellen eine Verkehrsgefährdung dar“, so Lenker. Aufgrund von Lage und Tiefe der hangseitig angrenzenden Entwässerungsgräben, könnte es für Autofahrer, die von der Straße abkommen, zu erheblichen Unfallfolgen kommen. Zur Sicherung der Gräben braucht es eine Mulde und die Verrohrung der Ortsausfahrt Hohenpeißenberg bis zur Kehre für circa 1 400 Meter. Auch sollen vorhandene Leitungsquerungen mit erneuert werden.

Da es im Bereich der Kehre vor allem im Zeitraum von 2015 bis 2017 vermehrt zu Verkehrsunfällen kam, soll außerdem eine Deckenerneuerung durchgeführt werden.

Laut Lenker belaufen sich die dafür nötigen Kosten auf circa 1,4 Mio. Euro. Wie im Beschlussvorschlag beschrieben, könnte die Maßnahme mit etwa 500 000 Euro durch die Regierung von Oberbayern gefördert werden. Zwar stimmten die Mitglieder des Kreisausschusses geschlossen für das geplante Bauvorhaben, die endgültige Entscheidung trifft jedoch der Kreistag am Freitag. 

Von Maria Lindner

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