Berufemarkt 2012 in der Mittelschule Weilheim zeigt Schülern Ausbildungsperspektiven

Dem Traumberuf ein Stück näher

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Patrick Bau erklärte Markus (blauer Pulli) und Simon (2. v.re.) die Ausbildung.

Weilheim – Sich mit 14, 15 oder 16 Jahren zu entscheiden, was man denn werden will, ist nicht ganz so einfach. In der Mittelschule gab es Entscheidungshilfen.

Damit die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Conrad-Röntgen Mittelschule einen Einblick in das Berufsleben bekommen, sich informieren können, welche Noten sie zum Beispiel brauchen für einen bestimmten Beruf, organisierte der Rotary Club Weilheim zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit und der Mittelschule den Berufemarkt 2012. Mehr als 40 regionale Betriebe waren in der sehr gut besuchten Sporthalle, um zum Teil auch eine individuelle Berufsberatung zu geben und um interessierte Schüler zu informieren. Berufe, wie AltenpflegerIn, Augenoptiker, BäckerIn, Elektroniker, Gärtner, Glaser, FriseurIn, Hotelfachmann/frau, Kinderpflegerin und vieles mehr war den SchülerInnen geboten. Viele interessierten sich für den Beruf des Polizisten. So auch Lukas Baumgartner aus Wielenbach. Der 16-Jährige besucht noch die neunte Klasse und hat einen Traumberuf: Polizist werden. „Ich bin gerne draußen und mache viel Sport. Ich wollte schon als Kind Polizist werden. Ich könnte mir aber auch eine Zukunft als Erzieher oder Rettungsassistent vorstellen“, sagte er. Die Schüler kamen aber nicht mit leeren Händen. In den Klassen wurden Fragebögen ausgearbeitet. Antworten mussten sich die Jugendlichen dann bei den Betrieben holen. Auch viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, um zu sehen, was denn geboten wird. „Das ist auch wichtig, dass die Eltern mit ihren Kinder zu Hause noch einmal sprechen und sich kümmern. Auch die Lehrkräfte werden die Schüler weiter begleiten“, sagte Schuldirektor Bernhard Bürger. Markus, Simon und Paul gehen in die neunte Klasse und waren am Stand des Metall- und Elektroverbands. Dort erklärten Patrick Bau und Ilhan Bilgin den drei Jungs, was sie denn für Voraussetzungen brauchen für eine Ausbildung in der Metall- oder Elektrobranche. „Ich finde den Beruf sehr interessant“, sagte Markus. Bestimmt ist der eine oder andere Schüler an diesem Abend seinem Traumberuf ein Stückchen näher gekommen. Von Alma Jazbec

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