Berufemarkt der Mittelschule geht in neue Runde

Weichen für Zukunft stellen

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Gut besucht war der Berufemarkt in der Mittelschule.

Weilheim – Die Frage „Was will ich einmal werden?“ stellt sich wohl jeder. Angesichts vieler Alternativen ist es nicht einfach, diese Frage sogleich zu beantworten. Um die SchülerInnen der Mittelschule über die unterschiedlichen Berufsbilder frühzeitig zu informieren, veranstaltete die Schule gemeinsam mit der Agentur für Arbeit einen Berufemarkt.

Gegen 18 Uhr tummelten sich viele SchülerInnen der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule an den gut 41 Ständen in der Turnhalle. So auch Viviano (13), der seinen Berufswunsch klar vor Augen hat: „Ich möchte zur Polizei gehen, weil es mir Spaß macht, anderen zu helfen.“ Er hielt einen der Fragebogen in den Händen, auf dem die Schüler der achten, neunten und zehnten Klasse ihren Berufswunsch notieren sowie einen Aussteller nennen sollten, bei dem sie sich informiert haben.

Laut Schulleiter Bernhard Bürger sei das Ziel des Marktes nicht, eine Lehrstelle zu finden, sondern über Berufsbilder und Alternativen aufzuklären: „Der Schwerpunkt liegt auf unseren Schülern, deshalb sind viele Leute aus dem Handwerk und der Industrie vertreten.“ Es sei wichtig, die Hemmschwelle der Schüler, auf andere Menschen zuzugehen, abzubauen. Die Stände waren diesmal auch in der Hallenmitte aufgebaut. Bettina Walther, Lehrerin an der Schule, betonte: „Es ist jetzt das erste Mal, dass ihr für eure Zukunft Weichen stellt. Der Abend soll euch die Möglichkeit geben, euch zu informieren, was zu euch passen könnte.“

Einen ersten Schritt in Richtung Zukunft machte Marina (17, zehnte Klasse). „Ich habe keine Ahnung, was ich machen will. Deswegen ist es nicht schlecht, dass ich mich hier umschauen kann.“ Jakob (14) hielt nach „etwas Handwerklichem“ Ausschau, er möchte einen Praktikumsplatz finden. Sandro (15) aus Weilheim hat bereits einen solchen bei der Polizei. Unter den Ausstellern war die Stimmung gut: „Unser Stand war gut besucht“, erklärte Sandra Garcon, Ausbilderin am Standort Weilheim der Deutschen Post DHL Group. Auch Stefan Neumaier und Jonathan Sandeck von Polymold waren durchwegs zufrieden. Sie informierten über die Berufsbilder Verfahrens- und Werkzeugmechaniker.

Von Maria Lindner

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